Brandriegel verhindert Abtropfen

Saint-Gobain Weber

Saint-Gobain Weber

Bild: Saint-Gobain ISOVER/ Weber

Werden Gebäude mittlerer Höhe (Gebäudeklasse GK 4-5) mit einem Wärmedämmverbundsystem auf Basis von expandiertem Polystyrol (EPS) ausgestattet, müssen nach jedem zweiten Geschoss umlaufende Brandriegel aus nichtbrennbarer Mineralwolle aufgebracht werden. Diese Brandriegel sind nach dem Stand der Technik ein wirksames Mittel, um das Überspringen eines Brandes auf weitere Geschosse zu verhindern. Der Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber hat nun gemeinsam mit seiner Schwestergesellschaft Saint-Gobain Isover zusätzlich zum klassischen Brandriegel den weber.therm MW 035 Brandriegel plus entwickelt.
Der Brandriegel plus besteht aus einer spezialbeschichteten, nicht brennbaren und an einer Seite abgeschrägten Isover Mineralwollplatte mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/mK sowie einem passgenauen EPS-Dämmplattenkeil. Die 120 x 50 cm große Mineralwollplatte wird vollflächig so auf die Außenwand geklebt und gedübelt, dass der Keil zur Wandfläche abfällt. Im Brandfall wird geschmolzenes EPS über diese Schräge sicher nach hinten abgeleitet und dem Brandherd entzogen. Das Abtropfen der brennenden Schmelze wird verhindert. Durch diese Maßnahme wird die Systemsicherheit bei noch unverputzten WDV-Systemen während der Bauphase erhöht. Der weber.therm MW 035 Brandriegel plus ist in Dämmstoffdicken zwischen 100 und 200 mm erhältlich.

www.sg-weber.de

bauplaner special 11/2014

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