Videoüberwachung in der Cloud

Bosch

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Foto: Bosch

Um Vandalismus und unzulässigen Entsorgungen vorzubeugen, überwacht die Gemeinde Vaterstetten bei München vier Wertstoffinseln, um Schäden für die Allgemeinheit zu vermeiden und für ein angenehmes Ortsbild zu sorgen, welches für die Gemeinde im wettbewerbsintensiven Münchener „Speckgürtel“ ein ernst zu nehmender Standortfaktor ist. Der Betrieb als Cloud-Service bedeutet, dass die Fernüberwachung von Bosch über das Internet betrieben wird und keinerlei eigene Ressourcen der Gemeinde benötigt. Die Bilder sind zudem von entfernten Orten und Computersystemen aus zugänglich, wobei durch entsprechende Schutzmaßnahmen sichergestellt wird, dass nur autorisierte Benutzer zugreifen können und der Datenschutz jederzeit gewahrt bleibt. An allen vier Wertstoffinseln wurden Masten mit je einer Überwachungskamera, und unterstützender Technik einschließlich eines UMTS-Modems und teilweise eines Solarpanels aufgestellt. Während und außerhalb der Betriebszeiten werden regelmäßig Standbilder aufgezeichnet, die nach Auftreten besonderer Ereignisse wie etwa illegaler Ablagerungen zur Nachverfolgung, zur Analyse und gegebenenfalls zur Identifizierung von Personen oder Fahrzeugen herangezogen werden können. Alle Bilder, die nicht mit einem solchen Ereignis zusammenhängen, werden automatisch nach 24 Stunden gelöscht. Die Realisierung der Videoüberwachung als Cloud-basierter Service ermöglicht der Gemeinde Vaterstetten eine schnelle Einführung dieser Technik, da zum einen die Installation und der gesamte Betrieb von Bosch übernommen werden und zum anderen keine Investitionspläne aufgestellt und verabschiedet werden müssen. Zudem ist durch die Aufschaltung auf die Bosch-eigene Leitstelle der Betrieb rund um die Uhr gewährleistet.

www.bosch-sicherheitssysteme.de

Deutsches Ingenieurblatt Ausgabe 9/2013

 

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