Hilfen und rechtliche Hinweise für Ingenieurbüros zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie

Bild: Hatice Erol / Pixabay

Die Bundesingenieurkammer sowie der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) haben wichtige Hinweise sowie eine Übersicht bereits jetzt bestehender Hilfsangebote zusammengestellt.

Umfrageergebnisse zur aktuellen Situation von Ingenieurbüros

Gemeinsame Kurzumfragen von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer:

Fördermaßnahmen der Bundesländer

Neben der Bundesregierung haben auch die Bundesländer gezielte Förderprogramme für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige aufgelegt. Eine Übersicht über die aktuellen Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten der Länder v.a. für Freiberufler und KMU stellt die Bundesingenieurkammer hier in Auszügen dar. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert.

Bildquelle: Mapswire

Arbeisschutzstandards

Informationen zu Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise erhalten Sie auf bingk.de

Rechtliche Hinweise für Ingenieurbüros

Die Bundesingenieurkammer hat unter www.bingk.de Informationen sowie eine Übersicht bereits jetzt bestehender Hilfsangebote zusammengestellt.

Coronavirus

Wirtschaftliche und finanzielle Unterstützung für Ingenieurbüros

Gerade kleine und mittlere Unternehmen müssen mit wirtschaftlichen und finanziellen Einbußen rechnen. Informationen auf bingk.de

Coronavirus Homeoffice

Informationen für GaLaBau-Betriebe

Für die Betriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus hat der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) die wichtigsten Hinweise rund um das Coronavirus übersichtlich zusammengestellt.

Homeoffice-Lösungen einrichten

Das Förderprogramm "go-digital" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe bei der Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen zur Digitalisierung. Vom BMWi autorisierte Beratungsunternehmen stehen Ihnen dabei zur Seite. Gefördert werden 50 Prozent Ihrer Ausgaben für die Beraungsleistung und Umsetzung empfohlener Maßnahmen.

 

 


Förderlücken sollten dringend geschlossen werden

Die Bundesingenieurkammer appelliert an den Weiterfluss von Hilfsmitteln

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Ingenieurbüros brauchen jetzt schnelle und unbürokratische Hilfe

Die Bundesingenieurkammer fordert mehr Soforthilfeprogramme für Kleinstunternehmer und Solo-Selbstständige.

Die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Folgen betreffen auch Ingenieurbüros. Gerade kleine und mittlere Unternehmen müssen mit wirtschaftlichen und finanziellen Einbußen rechnen. „Einige Bundesländer haben bereits reagiert und Soforthilfeprogramme aufgelegt. Davon braucht es aber dringend mehr“, so Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer.
„Bei unseren Kammern melden sich verstärkt kleine Büros, die über wenig bis keine Kapitaldecke verfügen. Ein Auftragsstopp – sei es nun, weil sie selbst ‚lahmgelegt‘ werden oder sei es, weil es auf der Auftraggeberseite ‚hakt‘ – kann für sie unter Umständen schon die Insolvenz bedeuten“, führte Hans-Ullrich Kammeyer weiter aus. Wichtig seien daher schnell mehr verfügbare Töpfe, die ohne viel Bürokratie Hilfe bieten. „Wenn also ein Büro von heute auf morgen nicht mehr wie gewohnt arbeiten kann, müssen umgehend Mittel zur Verfügung stehen, die drohende Ausfälle quasi von heute auf morgen auffangen“, sagte der Präsident der Bundesingenieurkammer.
Es sei wichtig, trotz der aktuellen Situation heute schon an morgen zu denken. „Denn wenn uns jetzt die Planungskapazitäten wegbrechen, können nach der Coronakrise viele wichtige und dringend benötigte Infrastruktur- und Hochbauprojekte nicht realisiert werden“, betonte Hans-Ullrich Kammeyer.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt sei, dass die Zahlungsfähigkeit der öffentlichen Auftraggeber auch im Hinblick auf die Prozesse gewährleistet sein müsse. Dass Mittel zur Verfügung stehen, reiche an dieser Stelle nicht. Es müsse sichergestellt werden, dass ausstehende Rechnungen auch beglichen werden. Dies sei bereits jetzt im Alltag vieler Ingenieurbüros ein Problem.

(Stand: 13.05.2020)

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