Die Tür nach Kundenwunsch

BAU 2017: ReDesign the Door Experience

Foto: Teckentrup

Den Prototyp einer modularen Abschlusstür, gemeinsam entwickelt mit Verarbeitern und Kunden, stellte Teckentrup (Verl) jetzt dem Fachpublikum auf der BAU vor. „Wir sind dabei erstmalig einen völlig neuen Weg gegangen“, meint Unternehmens-Chef Kai Teckentrup, „und haben von Anfang an Metallbauer und Investoren eingebunden“. Durch diesen neuen Ansatz (Customer Co-Creation) erfüllt die Tür exakt die Anforderungen, die Kunden an das neue Bauelement stellen: Breites Einsatzspektrum, durch den modularen Aufbau an nahezu jedes Wunsch-Profil anpass­bar und dadurch auch immer eine ökonomische Lösung. Während der Messe konnten weitere Gespräche zum Prototypen mit Kunden geführt werden. Diese Erkennt­nisse und Anforderungswünsche werden in den kommenden Monaten in die Weiterentwicklung des Proto­typen bis zur Marktreife einfließen. Weitere Messe-Neu­heiten der Sparte „Professional“ (Funktionstüren) waren die besonders ästhetische stumpfe Tür sowie Dünnfalz- und Dickfalztüren in ein- und zweiflügeligen Versionen.

Wer sich konsequent und systematisch die erkennbaren und latenten Wünsche seiner Kunden und Nutzer ermittelt, kann dazu passende Lösungen entwickeln. Nach diesem Prinzip bezog der Türen und Torhersteller Teckentrup Nutzer und Monteure von Funktionstüren aus Metall in seine Produkt­entwicklung ein. Die Vorschläge der Fachpartner betrafen sowohl gestalterische Anforderungen wie auch funktionale Aspekte. Das Ergebnis ist der Prototyp einer modular aufge­bauten neuen innovativen Abschlusstür innerhalb von Gebäuden (z.B. eine Apartmenttür), die viele einzelne Entwick­lungsschritte in einem Bauelement vereint. Auf der Messe wurde an ihr der Prozess der Customer Co-Creation gleich weitergeführt.

Mit Customer Co-Creation zu außergewöhnlichen, neuen Lösungen
Die vielen Anregungen von Nutzern und Handwerkern führten bereits zu konkreten Produktverbesserungen:
Ästhetik: Gestalterischer Trend sind flächenbündige Türen. Diese Vorgabe erfüllt die neue Tür auf der repräsentativen Außenseite: Hier schließt sie bündig mit der Zarge ab. Die in­tegrierte Griffmulde sorgt zudem dafür, dass auch die Drücker nicht über die Elementfläche hinaus ragen. Innenliegende Bänder erhöhen den störungsfreien, flächigen Gesamteindruck.

Einbruchschutz: Mehr Widerstand gegen Einbruchversuche bietet die Abschlusstür gegenüber Alternativen aus Holz schon aufgrund des Werkstoffs. Mit einer Dreifach-Verriegelung wird die Widerstandsklasse RC 2 erreicht Mit optionalen Ausstattungen wie einem Türspion oder die Nutzung ausge­wählter Smart-Home-Funktionen wie einer Statusabfrage lässt sich das Sicherheitsniveau den individuellen Sicherheits­bedürfnissen des Kunden anpassen.

Komfort: Der Wunsch nach Ruhe setzt guten Schallschutz voraus. Hier bietet das modulare System absenkbare Boden­dichtungen und spezielle Schallschutzfüllungen (schall­dämmenden Füllstoff).

Barrierefreiheit: Immer häufiger müssen Durchgänge barrie­refrei ausgeführt werden. Diesen Zweck erfüllt die Außentür standardmäßig, da sie schwellenlos konzipiert ist.

Ökonomie: Um das neue Bauelement wirtschaftlich anbieten zu können, sind viele Eigenschaften optional. So bleibt das Grundmodell schlank und ökonomisch. Der modulare Aufbau sorgt zudem dafür, dass nur die Features hinzukommen, die tatsächlich gewünscht sind: Wer eine Kamera zu visuellen Kontrolle fordert und auf zusätzlichen Schallschutz verzichten kann, bekommt maßgeschneidert genau die jeweils individu­alisierte Tür. Dadurch entstehen nur Kosten für Produkt­leistungen, die vom Kunden auch tatsächlich gewünscht werden! 

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