Aufzugschachtentrauchungen im Bestand

Quelle: Aleatec

Die Landesbauordnungen schreiben für Aufzugschächte Rauchabzugsöffnungen mit einer Größe von 2,5 % des Schachtquerschnittes, jedoch mindestens 0,1 m² vor. Daher werden meist Permanentöffnungen entsprechender Größe im Schachtkopf erstellt. Bei Fahrschächten  innerhalb der thermischen Gebäudehülle strömt warme Raumluft durch die Spalten der Schachttüren in den Schacht. Verstärkt durch den Kamineffekt entweicht sie unkontrolliert durch die Rauchabzugsöffnung ins Freie, Wärmeverluste sind die Folge. 

Das aus geregelten Bauprodukten bestehende und nach europäischen harmonisierten Normen zertifizierte „enev-kit“ erfüllt die Anforderungen an Sicherheit, Energieeinsparung und den kontrollierten Luftwechsel im Aufzugschacht. Beim „enev-kit“ wird die Rohbauöffnung von innen mit einer gegen Kondensatbildung isolierten Jalousieklappe verschlossen, die durch einen Sicherheitsstellantrieb mit stromloser Federrückstellung angetrieben  wird. Dadurch ist auch bei Stromausfall der sichere Zustand im Schacht gewährleistet. Zum Einsatz kommen nur NRWGs, die nach DIN 12101-2 für den Wand- und Dacheinbau vom ift Rosenheim geprüft wurden.  

Mit dem Verschließen der Rauchabzugsöffnung sind auch Risiken verbunden: Da hier keine natürliche, regelmäßige Lüftung mehr vorhanden ist, kann dies einerseits zu erhöhten CO2-Werten im Schacht führen. Andererseits kann Feuchtigkeit im Schachtkopfbereich entstehen. Das „enev-kit“ ist mit CO2-, Feuchtigkeits-, Temperatursensor sowie einer Zeitschaltuhr für die permanente Luftüberwachung im Schacht ausgerüstet und steuert darüber den erforderlichen Luftaustausch.

www.aleatec.de 

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