Minergie-Standard mit Fertigteilelementen aus Blähton

Liapor

Foto: Kastell GmbH

Fertigteilwandelemente aus Liapor und EPS sorgen beim neuen Mehrzweckgebäude im schweizerischen Kreuzlingen dafür, dass es die Vorgaben des Schweizer Minergie-Standards erfüllt. Das dreistöckige Objekt mit über 4.000 m³ Rauminhalt wurde vom Unternehmen Kastell aus Veringenstadt (Baden-Württemberg) geplant und errichtet.
Die 40 cm starke „Energiesparwand“ besteht aus haufwerksporigem LAC-6-Liapor-Leichtbeton und weist innen eine durchgängige Lage aus EPS-Hartschaum und Blähglas auf. Bei der massiven, aber dampfdiffusionsoffenen Verbundwand übernimmt die Leichtbetonschale die tragende Funktion, die Schicht aus EPS und Blähglas erhöht die Dämmwirkung der Wandelemente. Insgesamt weisen sie einen U-Wert von 0,24 W/m2K auf. Eine zusätzliche bauseitige Dämmung, z. B. in Form eines WDVS, entfällt. Die Fertigung der Energiesparwände ist flexibel, denn während die Liapor-Schicht immer 20 cm stark ist, kann die Dicke der EPS-Schicht variabel an die Effizienzanforderungen angepasst werden. Verfügbar sind Gesamtwandstärken von 28, 30, 36,5 und maximal 40 cm mit entsprechenden U-Werten zwischen 0,34 und 0,24 W/m2K.
Sämtliche Innenwände mit einer Gesamtfläche von rund 380 m2 bestehen aus Liapor-Fertigelementen in 24 cm Stärke, die die Anforderungen an Wärmedämmung, Schall- und Brandschutz sowie Ökologie erfüllen. Gegenüber Normalbeton sind sie zudem leichter, was die Herstellung großflächiger Elemente ermöglicht. Für den Freiraum im Inneren sorgen „Variax Spannbeton-Hohldecken“ mit Spannweiten von über 11 m.

www.liapor.com

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