Fassade aus Glasfaserbeton für Bestandsgebäude

Polycon

Foto: Conae

Das Gebäude der Migros City in Zürich entsprach nach über 30-jähriger Nutzung nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Eine Sanierung war unumgänglich – auch im Fassadenbereich. Um dem Gebäude ein neues Gesicht zu verleihen, entschieden sich die Architekten für Polycon-Fassadenelemente. Polycon ist ein feuerfester (A1) Verbundbaustoff aus glasfaserverstärktem Beton. Er wird meist in Form von plattenförmigen Elementen geliefert, die sich für den Innen- und Außenbereich eignen. Bei der Migros City in Zürich wurden damit dreidimensionale Elemente einer hinterlüfteten Fassade gefertigt. Im Vergleich zu herkömmlichem Beton bietet Polycon zahlreiche Vorteile, z. B. können die daraus hergestellten Fassadenelemente dank des Glasfaseranteils dünner ausfallen als konventionelle– ein Aspekt, der auch für die Migros City in Zürich wichtig war, zumal die Polycon-Elemente am bestehenden Tragwerk montiert wurden und sich das geringere Gewicht positiv auf die Statik auswirkte.
Der Polycon-Hersteller bietet viele Standardoberflächen an: von glatt über fein bis grob strukturiert. Zudem kann der Oberfläche mithilfe von Strukturmatrizen ein Relief verliehen werden, oder sie wird als Fotobeton ausgeführt. Alle Standardfarben lassen sich modifizieren, um eine für das Projekt passende zu finden. Diese Möglichkeit nahmen die Architekten der Migros City in Zürich wahr. Sie suchten einen Farbton, der mit der Umgebungsbebauung harmoniert, aber doch nicht dazu führt, dass das Objekt optisch mit den Nachbargebäuden verschmilzt.

www.conae-composites.de

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