Keine Wärmebrücke mehr an der Pfette

JOMA

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Bild: JOMA Dämmstoffwerk GmbH

„Beim Bau von Energiesparhäusern, Passiv- und Plusenergiehäusern hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan. Sämtliche relevanten Komponenten im und am Baukörper wurden stetig weiterentwickelt und warten längst mit niedrigsten Wärmeleitzahlen auf. Nur beim Dachanschluss war es aufgrund der senkrechten Fuge zwischen Wand und Dämmplatte bis oben unters Dach bisher nicht möglich, das Verbundsystem fehlerfrei abzudichten. Das wollten wir nicht länger akzeptieren“, erklärt Matthias Mang, Produktmanager der JOMA Dämmstoffwerk GmbH.
JOMA entwickelte ein neues Dämmsystem, das eine niedrige Wärmeleitfähigkeit von WLG 032 erreicht und einfach funktioniert: Basis ist die etwas veränderte Pfettenkonstruktion. Die Fußpfette wird nicht mehr plan auf das als Dampfsperre dienende abschließende Dichtband am Baukörper montiert, sondern mit Holzklötzen unterlegt. So kann im nächsten Schritt von der Traufe her das Grundelement der JOMA-Pfettendämmung untergeschoben werden. Auf der Dachinnenseite wird die Konstruktion mit dem Schließelement verhakt und geschlossen. Ein ausgeklügeltes Hakenfalzsystem sorgt für einen dichten und festen Abschluss. Das Grundelement der JOMA-Pfettendämmung wird an die Dämmstärke des Wärmedämmverbundsystems angepasst, auch die Dachneigung wird bereits beim Zuschnitt der Elemente berücksichtigt. Die JOMA-Pfettendämmung kann bei allen Steildächern ab einer Dachneigung von 5 Grad eingesetzt werden.

www.pfettendaemmung.de

Deutsches Ingenieurblatt Ausgabe 06/15

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