Glückliche Gewinner: Ministerin Otte-Kinast verleiht Holzbaupreis

Niedersachsen 2018

Quelle: 3N e.V

Am 8. November fand die Preisverleihung des Holzbaupreises Niedersachsen 2018 in der Börse Hannover statt. Die Schirmherrin des Wettbewerbes Frau Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, überreichte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jury, Präsident der Architektenkammer Dipl.-Ing. Robert Marlow, die Preise und Anerkennungen an die glücklichen Gewinner. 

Der Wettbewerb »Holzbaupreis Niedersachsen« wird vom Landesbeirat Holz e.V. und dem Landesmarketingfonds Holz des 3N Kompetenzzentrums Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V. in zweijährigem Turnus durchgeführt. Ausgezeichnet werden Gebäude, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen bestehen sowie architektonisch, holzbautechnisch und im Sinne von Klimaschutz und Nachhaltigkeit vorbildlich sind. Die Ingenieurkammer war Kooperationspartnerin des Wettbewerbes. 

Die ingenieurtechnische Kompetenz in der siebenköpfigen Jury vertraten Dipl.-Ing. Manfred Schipper von TSS Prüfingenieure für die Ingenieurkammer und Prof. Dr.-Ing. Jörg Härtel von der Jade Hochschule Oldenburg. Eingereicht wurden 30 Objekte, von welchen vier einen Preis und vier eine Anerkennung erhielten. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis Baukultur vergeben. Die Auszeichnungen erhielten gleichwertig Bauherrschaft, Architektur, Tragwerk und Holzbau. 

Der mit 5.000 € dotierte 1. Preis ging an die „holzbox.“ in Uslar-Volpriehausen. Ein ehemaliger Kindergarten wurde in ein Zweifamilien-Passivhaus umgebaut und aufgestockt. Die Jury lobte neben der frischen und anspruchsvollen Gestaltung auch die ressourcenschonende Bauweise. Der 2. Preis wurde an gleich drei Preisträger verliehen.

Die Ministerin betonte, wie auch Festredner Prof. Stefan Krötsch von der Hochschule Konstanz, die Bedeutung von Holz zur Erreichung der Klimaziele, da Holz Kohlenstoff speichert und zudem andere in der Herstellung energieintensive Baustoffe substituiert. Mithin schützt Bauen mit Holz das Klima gleich doppelt.

Prof. Stefan Krötsch zeigte eindrucksvoll auf,  welche erheblichen bautechnischen Vorteile die für den Holzbau typische Vorfertigung bietet. Gerade bei den zurzeit drängenden Bauaufgaben im urbanen Bereich stellt das einen enormen Vorteil dar. Um dieses Potential in Niedersachsen voll ausschöpfen zu können, bedarf es allerdings einer rechtlichen Änderung der derzeitigen Brandschutzanforderungen für die Gebäudeklassen 4 und 5. Architektenkammerpräsident Dipl.-Ing. Robert Marlow will sich deshalb für eine Änderung bei der nächsten Novellierung der NBauO stark machen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, der Verleihung und den Objekten  finden Sie unter www.holzbaupreis-niedersachsen.de.

Die gesamte Dokumentation können Sie sich hier herunterladen

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