17.06.2019 | Ausgabe 6/2019

Heute die Ressourcen von morgen schonen

Potenziale im Hochbau durch eine nachhaltigere Immobiliennutzung

Sich bietende umweltfreundliche Potenziale zahlreicher Baustoffe setzen voraus, dass die Planer sich bereits in ihrer Erstplanung mit dem recyclinggerechten Entwurf auseinandersetzen. / Quelle: alpis/AdobeStock

Die Nachhaltigkeit ist auch in der Bau- und Immobilienwirtschaft ein oft verwendeter Begriff. Ihre Verwendung wirkt aber häufig eher inflationär als situativ angepasst. Immobilieninvestoren schmücken sich derzeit noch mit „Green-Labels“ wie Leed, Breeam oder DGNB-Siegel und konzentrieren sich dabei zu sehr auf die Energieeffizienz des Gebäudes während der Nutzungsdauer. Zu wenig beachtet wird dabei die ganzheitliche Betrachtung inklusive der verwendeten Baustoffe. Unter (noch) freiwilliger Selbstkontrolle geben die Baustoffproduzenten Umweltproduktdeklarationen (EPD) heraus, welche zwar detailliert Aussagen über die Ökobilanz des jeweiligen Baustoffs machen, aber diese werden dann in der weiteren Gebäude- und Tragwerksplanung zumindest derzeit noch nicht konsequent von allen Akteuren aufgenommen.

Die Globalisierung wird künftig zu einem deutlichen Nutzungswandel führen, wobei die Urbanisierung ganzer Regionen  mit exponentiell wachsenden Bevölkerungen sehr schnell voranschreiten wird. Urbanisierung bringt aber gleichzeitig einen mit derselben Geschwindigkeit wachsenden Baustoffkonsum und eine ebenso schnell wachsende Nachfrage nach Gebäude- und Nutzungsflächen zum Leben, Wohnen, Arbeiten und nach Mobilität mit sich. Durch die daraus resultierende gesteigerte Bauintensität kommt es zwangsläufig auch zu einer höheren Ressourcenverwendung von Baustoffen in den urbanen Ballungsgebieten.

----

6 Seiten


Anzeige

Eine Software für alle Bauprozesse

Beenden Sie Ihre Doppel-Arbeit – bauen Sie digital!

Indem Sie sich ewig mit dem Abtippen händischer Notizen beschäftigen, verlieren Sie wertvolle Zeit für die Aufgaben, die Ihnen das Geld in die Kasse spielen. Capmo nimmt Ihnen die stumpfen Ablage-Arbeiten ab, sodass Sie Zeit haben für das was zählt – erfolgreich planen & bauen.

Arbeiten Sie mit Ihren Nachunternehmern zusammen!

Mangelnde Erreichbarkeit, fehlende Rückmeldungen, ungeklärte Arbeitsaufträge: Bevor Bauleiter mit ihrer Arbeit beginnen können, müssen sie viele Stunden in die Abstimmung mit Nachunternehmern investieren. Sparen Sie sich diese Arbeit und steuern Sie Ihre Nachunternehmer digital!

Behalten Sie den Überblick – einfach & intuitiv!

Von Transparenz & Überblick fehlt am Bau meist jede Spur. Indem Sie Ihre Baustellen mit Capmo steuern können Sie sich sicher sein, dass Sie Ihre Bauprojekte im Blick haben und keine Informationen verloren gehen – ohne, dass Sie stundenlang händische Notizen digitalisieren müssen.

Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von Deutsches Ingenieurblatt (monatlich / kostenlos) abonnieren