18.03.2019 | Ausgabe 03/2019

Eine Bühne für die neuesten Forschungsergebnisse

Konferenzsaal mit Schwung

Die zu einem Rautennetzwerk kreuzweise verlegten Brettstapel aus Fichtenholz-Lamellenschaffen zusammen mit den auf Fuge verlegten Brettern, die als Akustik- Wand bzw. -Decke fungieren, einen außergewöhnlichenRaum. / Quelle: Steffen Spitzner

Das Herzstück des neuen Konferenzzentrums des Instituts für Holztechnologie in Dresden (IHD) ist das gebogene Dach des Konferenzsaals. Bogen-Binder ermöglichen in Kombination  mit kreuzweise verlegten Brettstapeln, die den Saal raumseitig wie ein Netz umspannen, den außergewöhnlichen Raum.

Als weltweit tätiges Forschungs- und Prüfinstitut lädt das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) regelmäßig zu Fachtagungen ein, um die in Forschungsprojekten  gewonnenen Erkenntnisse mit interessierten Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft zu teilen und einen Austausch aktiv zu fördern. Im Zuge dessen   eichte das bisherige Gebäude und dessen Ausstattung für die gestiegene Anzahl der Teilnehmer über die Jahre hinweg nicht mehr aus, weshalb man 2014 beschloss, ein neues Konferenzzentrum zu bauen.

Das Grundstück befindet sich im südlich gelegenen  Dresdner Stadtteil Räcknitz-Zschertnitz, in unmittelbarer Nähe des TU Forschungsgeländes. Eigentümer ist das IHD selbst. Am Zelleschen Weg 24 befand sich in zweiter Reihe die Bestandsbaracke, an deren Stelle der Ersatzneubau für den Konferenzsaal entstehen sollte.

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