12.12.2018 | Ausgabe 12/2018

Neuanfang mit Auszeichnung

Mit der Weihe am 9. Mai 2015 endete eine über siebzig Jahre andauernde Odyssee der Leipziger Propsteigemeinde. / Quelle:: Stefan Müller, Berlin

Die Stadt Leipzig bekam mit dem Neubau der St.-Trinitatis-Kirche nach einer langen Phase des Stillstands ein herausragendes Wahrzeichen zurück. Besondere Präsenz verleihen dem beeindruckenden  Gebäude der hohe Kirchenbaukörper und der Kirchturm, vor allem aber die einladende Offenheit des Pfarrhofs. Mit seiner Hülle aus gemauertem Rochlitzer Porphyr bekennt sich der Bau zu Region und Tradition. 2016 wurde das Bauwerk mit dem Balthasar-Neumann- Preis ausgezeichnet, dem europäischen Preis für Architektur und Ingenieurleistungen.

Die erste Leipziger Trinitatiskirche entstand im Baujahr 1847 in unmittelbarer Nähe zur Leipziger Altstadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude während der Bombenangriffe auf die Stadt in den Jahren 1943 und 1944  sehr schwer beschädigt. Lediglich die Außenmauern und der Kirchturm blieben erhalten. Mit dem Versprechen einesNeuanfangs für die Gemeinde in einer größeren Kirche hat  man die Ruine 1954 gesprengt. Doch die damalige SEDRegierung zog die bereits erteilte Baugenehmigung wieder zurück.

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