09.11.2018 | Ausgabe 11/2018

Versuch und Irrtum eines Autobahnbaus

Die BAB A20 bei Tribsees

Das eingebrochene Teilstück der Trebeltalbrücke auf der A 20. / Quelle: Privat

Es war historisch ohne Beispiel und wird einmalig bleiben: Die Herstellung einer zeitgerechten Verkehrsinfrastruktur in den neuen Bundesländern mit insgesamt 17 Verkehrsprojekten „Deutsche Einheit“ – VDE – (neun Schienen-, sieben Fernstraßen- und ein Wasserstraßenprojekt). Eine dabei in mehrfacher Hinsicht herausragende Maßnahme ist das Verkehrsprojekt „Deutsche Einheit“ – VDE – Nr. 10, das Fernstraßenprojekt Neubau der BAB A20 von der A1 im Westen bis zur A11 im Osten der Bundesrepublik Deutschland. Dieses Projekt hatte und hat höchste Bedeutung als sogenannte Ostseeautobahn für die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und darüber hinaus für die gesamte Bundesrepublik sowie für die Ost-West-Verbindung in Nordeuropa. Durch den Einbruch der Autobahn im Trebeltal über eine Länge von 100 Metern geriet das Projekt ins öffentliche Bewusstsein. Dieser Beitrag soll ein Anstoß sein, für eine fachlich fundierte und umfassende Aufarbeitung des Vorfalls zu sorgen. Es handelt sich um einen Artikel von drei de tschen Ingenieuren aus Mecklenburg-Vorpommern, mit dem Ziel, künftige Schäden dieser Art und dieses Ausmaßes verhindern zu helfen. Die drei Autoren einigten sich aufgrund der bisherigen begrifflichen Unklarheiten auf die Bezeichnung des Gründungsverfahrens auf den Begriff „Bodenstabilisierungsverfahren mit pfahlähnlichen Elementen“, im Folgenden kurz „Bodenstabilisierungsverfahren“ genannt.

----

9 Seiten


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von Deutsches Ingenieurblatt abonnieren