10.10.2018 | Ausgabe 10/2018

Wir müssen uns wahrnehmbarer in die Debatte einbringen!

Die Baukultur und der Berufsstand der Ingenieure

Ein besonderes Beispiel für Ingenieur-Baukultur ist das Sanierungsprojekt „Erhaltung der Schaukelbrücke im Park an der Ilm in Weimar“, das auch den Deutschen Brückenbaupreis 2018 in der Kategorie Fuß- und Radwegbrücken erhalten hat. / Quelle: Alexander Burzik/Klassik Stiftung Weimar

Die Baukultur ist als stehender Begriff und wichtiges Diskursfeld in der deutschen Baubranche etabliert. Zahlreiche Institutionen und Organisationen haben sich explizit dem Thema „Baukultur“ verschrieben oder sehen es als wichtigen Schwerpunkt ihrer kommunikativen und inhaltlichen Arbeit an. Doch warum sind die Ingenieure so zögerlich, ihren Beitrag zur Baukultur zu kommunizieren? Die Kultur des Ingenieurbaus lässt sich in ihrer Vielfalt und Komplexität nicht als Untergruppe dem etablierten Verständnis der Baukultur unterordnen – einem Verständnis, das häufig stark auf Gestaltungsfragen der gebauten Umwelt abzielt. Es geht um Infrastrukturen und Technik, um Versorgung und Sicherheit, um Ressourceneffizient und Verantwortung, kurz: um die Grundlagen der Zivilisation und die Gestaltung der Zukunft.

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