16.05.2017 | Ausgabe 05/2017

Wilhelmine beißt sich durch

Einsatz von Glasfaserbewehrung

Bild: Erhard Hehl/Composing

In mehreren Großprojekten der Bahn werden die Weichen darauf gestellt, Europa auf der Schiene enger zusammenrücken zu lassen. Anspruchsvolle Ingenieurbauwerke erfordern dabei pragmatische Lösungen, um bautechnische Herausforderungen auch jenseits geregelter Bauweisen und mit neuen Materialien zu meistern. Am Beispiel des Einsatzes von Glasfaserbewehrung beim Tunnel Rastatt wird gezeigt, wie technisches Know-how und partnerschaftliche Zusammenarbeit der Projektbeteiligten zur technisch optimalen und rechtssicheren Umsetzung von Großprojekten beitragen.

Die Strecke zwischen Karlsruhe und Basel gehört zu den ältesten und am stärksten belasteten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Sie ist Bestandteil des wichtigsten europäischen Güterverkehrskorridors Rotterdam–Köln–Basel–Mailand–Genua. Im Jahr 2020 sollen laut Verkehrsprognosen rund 56 Milliarden Tonnen Güter über die Strecke von Rotterdam nach Genua transportiert werden. 

Umfang: 5 Seiten


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