16.03.2017 | Ausgabe 03/2017

In vergangene Jahrhunderte reisen

Eine neue Baumonographie zu Schloss Heidelberg

Bild: Manfred Schneider

Seit jeher stellt sich die Frage nach dem Umgang mit Baudenkmälern. Das Problem ist kein Phänomen der Gegenwart – bereits vor Jahrhunderten standen Bauherren vor der Frage, wie sie mit der vorhandenen Bausubstanz umgehen sollen. Ein Wissenschaftler am Institut für Baugeschichte des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat die wichtigsten baugeschichtlichen Etappen des Heidelberger Schlosses in detaillierten digitalen Rekonstruktionen visualisiert und somit den Werdegang der Anlage vom frühen 16. Jahrhundert bis zum ausgehenden 17. Jahrhundert veranschaulicht.

Blitzeinschläge, Brände, Kriege – das Heidelberger Schloss, der Stammsitz der Pfälzer Wittelsbacher, der Pfalzgrafen bei Rhein, zählt zu den prominentesten Schlossbauten Europas. Die Wahrnehmung des Schlosses als herausragendes geschichtliches und baukünstlerisches Zeugnis reicht bis in das frühe 19. Jahrhundert zurück; Schloss Heidelberg gilt als eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke nördlich der Alpen.

Umfang: 8 Seiten


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