10.05.2016 | Ausgabe 05/2016

Heiße Technologien für die Wärmewende

Heiztechnik der Zukunft

Foto: Fraunhofer ISE

Bei Diskussionen zur Energiewende geht es meist um elektrische Energie. Dabei fließen rund 40 % der deutschen Endenergie als Wärme oder Kälte in Gebäude. Vor diesem Hintergrund wird sich die Landschaft der Heiztechniken massiv ändern – weg von einfacher Verbrennung hin zu effizienteren Techniken. Das Fraunhofer ISE hat deshalb in seinem neuen Prüf- und Entwicklungszentrum die Laborfläche für Wärmepumpen und thermische Speicher verzehnfacht.

Mindestens 80 % weniger energiebedingte CO2-Emissionen– das ist das Ziel der Bundesregierung bis 2050. Wie soll das praktisch gehen? Was kostet das? Diese Fragen beantwortet das Simulationsprogramm REMod-D, indem es die Transformation des deutschen Energiesystems einschließlich Kosten abbildet. Wärme, Strom, Mobilität, Speicherung, Angebot und Nachfrage – alles wird für den Zeitraum bis 2050 berechnet, die wesentlichen Bereiche stundengenau.


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