01.11.2015 | Ausgabe 11/2015

Ertüchtigung einer Zentralkläranlage

Elimination von Spurenstoffen

Norbert Montag, Jens Knollmann, Holger Hübner

Foto: Ingenieurgesellschaft Dr. Knollmann mbH

Spurenstoffe in Gewässern, Rückstände von Medikamenten, Röntgenkontrastmittel und sonstige Chemikalien, die in herkömmlichen Kläranlagen nicht vollständig abgebaut werden konnten, gefährden – erst einmal im Wasserkreislauf vorhanden – nicht nur unsere Oberflächengewässer, sondern auch das Grundwasser und unser Trinkwasser. Die Stadt Rietberg hat ihre Zentralkläranlage hinsichtlich der Elimination von Spurenstoffen ertüchtigt.

„Spurenstoffe“ oder auch „Mikroverunreinigungen“ oder „Mikroschadstoffe“ sind Inhaltsstoffe von Abwasser, Trinkwasser und Gewässern die in geringen Konzentrationen (ng/l bis μg/l) vorliegen. Der Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Spurenstoffe in Gewässern und dem Eintrag über kommunale Kläranlagen ist bekannt und vielfach nachweisbar.


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