01.04.2011 | Ausgabe 4/2011

Bewehrtes Risiko

Bei der Betoninstandsetzung baut sich zwischen Bauherren, Planern und Bauunternehmern ein gelegentlich gefahrvolles Haftungsdreieck auf

EINE ATTRAKTIVE BETONFLÄCHE ziert ein neues Bürgerhaus in der bayerischen Gemeinde Poing. Der Architekt Martin Bez realisierte dafür eine 32 Zentimeter starke tragende Betonschale, die ohne Fugen mit Ortbeton in hoher Sichtbetonqualität hergestellt wurde. Quelle: BetonBild/Steffen Vogt

Wer als sachkundiger Planer Instandsetzungsaufträge für Betonmängel übernimmt, handelt sich, über das rein fachlich-technische Risiko hinaus, eine Menge von Haftungsrisiken ein. Wer nicht genau darüber Bescheid weiß, welche Richtlinien, Normen und Gesetze er einhalten und, vor allem, welche wichtigen Urteile er beachten muss, der kann bei solchen Aufträgen schnell das Nachsehen haben. Daher sollten sich, um sich vor möglichen Fehlern und deren Folgen zu schützen, die Planer der hohen Anforderungen immer bewusst sein, die bei Betoninstandsetzungsplanungen zu erfüllen sind. Dabei soll der folgende Aufsatz ein Wegweiser sein.

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