01.11.2011 | Ausgabe 11/2011

Energetische Schlankheitskur

Vier Bestandsbauten werden nach Umbau gemeinsam mit Holz beheizt

GUT DURCHDACHT ist der Plan für den Wärmefluss der Biomasse. Die Gemeinde hat mit der neuen Heizzentrale von September 2010 bis Juni 2011 im Vergleich mit Heizöl die Emission von circa 118 Tonnen CO2-verhindert. Quelle: Eva Mittner

Anderthalb Jahre lang wurde gegraben und gebaut: Jetzt zeigt sich die kleine Gemeinde Vogtareuth in Bayern mit ihrer neuen Hackschnitzel-Heizzentrale als großes Vorbild für eine umweltfreundliche Energieversorgung: Vier Gebäude werden künftig aus einer Heizquelle mit Wärme versorgt, und zwar mit Holz aus der unmittelbaren Umgebung. Dass für diesen Kraftakt die angeschlossenen Bestandsbauten zweckentsprechend technisch umgebaut werden mussten, hat die positive wirtschaftliche Bilanz des ganzen Unterfangens nicht geschmälert. Und auch die Umwelt freut sich: Im Vergleich mit Heizöl hat die neue Heiztechnik innerhalb von knapp zehn Monaten die Emission von ungefähr 118 Tonnen CO2 verhindert.

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