01.04.2010 | Ausgabe 4/2010

Nicht überholt und nicht veraltet

Gehört das Glaserverfahren trotz anderslautender Überlegungen noch zum Stand der Technik?

WENN KONDENSWASSER sich seine eigenen Wege sucht, dann macht es auch vor den Bauteilen nicht halt. Quelle: Andreas Saudemont/fotolia.com

Das Glaser-Verfahren oder auch Glaserschema ist ein traditionelles bauphysikalisches Verfahren, mit dem man ermittelt, ob, und wenn ja, wo in einer Baukonstruktion Tauwasser anfällt. Es wurde zu einer Zeit entwikkelt, in der computergestützte Analysen noch nicht in dem heute üblichen Umfang möglich waren, und es ist daher als tabellarisch-grafisches Verfahren konzipiert worden, das rasch und mit einfachen Rechenoperationen Ergebnisse liefert. In vielen Vorträgen und Fachartikeln wird neuerdings aber behauptet, das Glaserverfahren sei überholt und für den Nachweis des klimabedingten Feuchteschutzes nicht mehr Stand der Technik; statt des Glaserverfahrens werden instationäre, computergestützte Berechnungsverfahren propagiert. Die Frage ist deshalb: Kann das Glaserverfahren noch zum Stand der Technik gezählt werden? Oder müssen die Ingenieure, die es heute anwenden, juristische Konsequenzen befürchten, weil sie die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht beachtet haben?

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