01.02.2010 | Ausgabe 1-2/2010

Energieeffizienz als Mehrwert

Von der Energiespar- zur energetischen Effizienzplanung: die Zukunft bestimmen die Passiv- und Nullenergiehäuser

Das Solar-Decathlon-Siegerhaus von 2007 von der TU Darmstadt ist mit einer modularen Konstruktion aus Holzrahmenbau mit Sandwich- und Kastenelementen errichtet. Eine neue Lösung stellt die Bauteilintegration von Photovoltaik in die Holzlamellenschicht dar, die das Haus umgibt. Quelle: Manfred Hegger

Jeder Ingenieur muss sich heute ernsthaft dem Thema Energieeffizienz widmen. Die Entwicklung weist ganz klar in Richtung Mehrwert, also in Richtung Passiv- und Nullenergiehaus. Dabei geht es aber um weit mehr, als nur darum, die Dämmung der Häuser zu verbessern, wie man dem folgenden Beitrag entnehmen kann. In ihm beschreibt der Leiter des Fachgebiets Entwerfen und Energieeffizientes Bauen der TU Darmstadt, Professor Manfred Hegger, wie und warum seine Ingenieurstudenten zum zweiten Mal den internationalen Hochschulwettbewerb Solar Decathlon gewonnen und damit beispielhaft gezeigt haben, wie gründliche und erfolgreiche Effizienzplanungen aussehen können. Ziel jeder Effizienzplanung müsse es sein“, so schreibt Hegger, „den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie im Griff zu behalten“. Dafür sei aber die exakte Abstimmung von Architektur und Anlagentechnik in der Planung entscheidend.

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