01.09.2009 | Ausgabe 9/2009

Weder plausibel noch energetisch sinnvoll

Ein Erfahrungsbericht über den ganz normalen Alltagsk(r)ampf des wachsenden Dämmwahns

VIELE DÄMMUNGEN sind des Guten zu viel – umdas richtige Maß zu finden, ist Ingenieurverstand gefragt. Quelle: C. Pithart/digitalstock

„Viel Dämmung – viel gut“ – so ungenügend wie dieses Deutsch ist, so ungenügend können die Vorgaben von sogenannten Experten für Dämmungen sein, die womöglich für eine Altbauerneuerung gefordert werden. In dem folgenden Beitrag beschreibt der Autor deshalb den ganz normalen selbst erlebten Alltagsk(r)ampf des wachsenden Dämmwahns. Er untermauert damit die Kritik jener Artikel, mit denen der Düsseldorfer Ministerialrat a. D. Dieter Eschenfelder (DIB 09/2008) und der Softwareherstellers Andreas Kern (DIB 12-2008) den Sinn und den Unsinn politischer Einsparprozente und grenzenloser Dämmstärken schilderten und die unreflektierte Beiwertschöpfungen der Normengestalter kritisierten.

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2 Seiten


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