01.08.2009 | Ausgabe 7-8/2009

„Wir brauchen einen gemeinsamen Nenner“

Bundesingenieurkammer-Präsident Karstedt beschreibt im Bundeskanzleramt die Föderalismus und Bürokratieprobleme der Ingenieure

IM BUNDESKANZLERAMT hat der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Jens Karstedt, die Probleme beschrieben, welche die Ingenieure bei ihrer Berufsausübung mit der föderalen Struktur unseres Staates haben können. Quelle: K. Kleinschmidt/digitalstock

Um besser und gezielter „Bürokratiekosten erkennen, messen und abbauen“ zu können, haben die Bundesregierung und der von ihr dazu eingesetzte sogenannte Nationale Normenkontrollrat Untersuchungen in Gang gesetzt, deren Ziel die Verringerung bürokratischer Lasten der Wirtschaft, der Verwaltung und der Bürger ist. Der Erkundung und Erklärung bürokratischer Hemmnisse diente im Rahmen dieses politischen Vorhabens ein Gespräch, zu dem kürzlich die Spitzenvertreter der wichtigsten bundesdeutschen Kammerorganisationen in das Bundeskanzleramt eingeladen worden sind, und damit auch der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Jens Karstedt. Er hat dort als Repräsentant aller Ingenieurkammern der Länder und aller 40.000 Kammeringenieure und ihrer 160.000 Mitarbeiter ein berufspolitisches Statement über die Widrigkeiten abgegeben, die der Föderalismus und der Bürokratismus in Bund und Ländern für die Ingenieure und das Bauen mit sich bringen, das an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Wir drucken es deshalb nachfolgend im Wortlaut ab.

----

4 Seiten


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von Deutsches Ingenieurblatt (monatlich / kostenlos) abonnieren