01.03.2009 | Ausgabe 3/2009

„Ich schätze die HOAI jedes Jahr etwas mehr!“

Über ihr Preisrecht hinaus ist die HOAI ein enorm nützliches Instrument für die Definition von Leistungen und Abläufen im Planungsprozess

IM AUSLAND ist die HOAI sehr häufig Gold wert, dann nämlich, wenn dort fehlende Leistungsdefinitionen oder Ablaufvereinbarungen gebraucht werden. Quelle: O. Born/digitalstock

Die HOAI ist nicht nur ein preisrechtliches Instrument, sondern auch als Beschreibung von Leistungen zu nutzen und von Regelabläufen, in denen Bauherr, Planer und Baufirmen sich bewegen. Deshalb ist sie im Ausland, wo es solche Definitionen meistens nicht gibt, äußerst wertvoll. Und deshalb sollte die HOAI auch nicht kastriert, reduziert und zerstückelt, sondern im Preisrecht vereinfacht und im Leistungsteil vervollständigt werden. Warum das für die Praxis so eminent wichtig sei, beschreibt hier ein Bauingenieur, der im In- und Ausland planend im Hochbau tätig ist. Er hat – vor der Novellierung ist nach der Novellierung – die Erwartungen der praktizierenden Ingenieure an die künftige Entwicklung der HOAI skizziert, und zwar vor kundigem Publikum: nämlich anlässlich der HOAI-Veranstaltung des AHO Ende November in Berlin, über die wir in der Januar-Februar-Ausgabe (Seite 39) ausführlich berichtet haben.

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