19.08.2019 | Ausgabe 7-8/2019 (Baustoffe)

Geprüfte Einbruchhemmung mit monolithischem Ziegelmauerwerk

Sicherer Einbau von Fenstern und Türen nach DIN EN 1627 nachgewiesen

Probekörper mit einbruchhemmenden Fenstern (Widerstandsklasse RC 2) / Bild: ift Rosenheim

Die Normenreihe DIN EN 1627-1630 ist das aktuelle Regelwerk zur Festlegung der Anforderungen, zur Durchführung der Prüfung und zur Klassifizierung einbruchhemmender Bauelemente wie beispielsweise Fenster und  Türen. Damit das einbruchhemmende Bauelement seine im Prüfstand nachgewiesenen Leistungseigenschaften auch in der praktischen Anwendung erreicht, werden in DIN EN 1627/NA auch Anforderungen an die Montage und die Beschaffenheit des Befestigungsuntergrunds gestellt.

Modernes Ziegelmauerwerk wird inzwischen  in Druckfestigkeitsklassen hergestellt, die in der über 30 Jahre alten Tabelle in DIN EN 1627 bisher nicht erfasst waren. Im Rahmen des Forschungsvorhabens „Einbruchhemmung mit hochwärmedämmendem Ziegelmauerwerk – Analyse des Ist-Zustandes, Erarbeitung von Konstruktions- sowie Nachweiskriterien“ (gefördert mit Mitteln der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (AZ: SWD- 10.08.18.7-16.14); Industriepartner: PaX AG,  Ingelheim, Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau, Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel, Berlin)  urden umfassende Untersuchungen zur Eignung von hochwärmedämmendem Ziegelmauerwerk hinsichtlich der Montage von einbruchhemmenden Bauelementen nach DIN EN 1627 für die Widerstandsklassen RC2 und RC3  urchgeführt.

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