2-2024

Deutsches Ingenieurblatt 2-2024

Teil der „verborgenen Brücke“ des Miniatur Wunderlandes Hamburg: Zur Abfangung der Brückenlasten dienen diese rautenförmigen Stahlfachwerke (Gründungsfachwerke) in den Speicherkellern hinter den denkmalgeschützten Fassaden. Wegen der Überflutungsgefahr der Keller ist ein besonderer Korrosionsschutz erforderlich.

 

Foto: panta ingenieure

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Jahr finden wichtige Wettbewerbe für Ingenieurinnen und Ingenieure statt. Nach der Auslobung des Deutschen Ingenieurbaupreises 2024 am 22. Februar (Einreichungen sind noch bis zum 30. April möglich) folgte der Deutsche Brückenbaupreis 2025. Dieser wird ausgelobt von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für […]

Auf ein Wort

Liebe Ingenieurinnen, liebe Ingenieure, wenn Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann zum Bürokratieentlastungsgesetz IV erklärt „Bürokratieabbau ist ein Konjunkturprogramm zum Nulltarif“, trifft dies gleichermaßen für die Leistungen unserer Ingenieurkammern zu. Die Kammern tragen seit Jahren durch die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben erheblich zur Entlastung des Staates bei – auch in finanzieller Hinsicht. Dieser Beitrag der Kammern ist […]

Klare Regeln zum Auftragswert bei Planungsleistungen am Bau

Martin Burgi, Professor Dr. iur. Martin Burgi, Ordinarius für Öffentliches Recht und Europarecht, Leiter der Forschungsstelle für Vergaberecht und Verwaltungskooperationen an der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität, München

Ein neues Rechtsgutachten informiert öffentliche Auftraggeber über eine alternative Vergabemöglichkeit
für die Vergabepraxis: die gemeinsame Vergabe von Aufträgen für Planungs- und Bauausführungsleistungen
mit einer anschließenden Fachlosbildung.

Die berufliche Selbstverwaltung!

Martin Falenski, Hauptgeschäftsführer der Bundesingenieurkammer e. V. Quelle: BIngK

Die Gesetzgeber auf Bundes- oder Landesebene haben den Kammern der Freien Berufe, den Industrie- und Handelskammern oder auch den Handwerkskammern als Teil der mittelbaren Staatsverwaltung eine Vielzahl hoheitlicher Aufgaben übertragen.

Hand aufs Herz – Steffen Feirabend zu BIM in der Praxis

Steffen Feirabend, Prof. Dr.-Ing., Professor für digitales Planen und Bauen an der Hochschule für Technik Stuttgart und Geschäftsführer der bim STANDARD/ffb GmbH, im Vorstand der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und im Wissenschaftlichen Beirat der Werner Sobek AG Foto: Prof. Dr.-Ing. Steffen Feirabend, © HFT Stuttgart

Professor Steffen Feirabend entwickelte federführend für die Ingenieur- und Architektenkammern einen eigenen BIM-Fortbildungsstandard. Nach Einführung des „BIM Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern“ und der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Bildungsangebotes gibt Steffen Feirabend nun in einem
Interview Einblicke, inwieweit BIM (Building Informationen Modeling) bereits heute das Bauingenieurwesen in der Praxis durchdrungen hat und wie es um die Digitalisierung der Bauindustrie bestellt ist.

Zwischenbilanz BIM

BIM-Modell der TGA-Fachplanung-Lüftung für Gebäude Herzzentrum Klinikum Ludwigshafen © Katzschmann

Building Information Modeling (BIM) hat in den letzten Jahren in Planungsbüros zunehmend an Bedeutung
gewonnen und ist heute schon in vielen Projekten fester Bestandteil des Bauprozesses. Das zeigt, dass BIM
funktioniert, gleichwohl noch nicht so flächendeckend wie schon vor ein paar Jahren vermutet. Ein guter Zeitpunkt einmal innezuhalten, zu schauen, was erreicht wurde und was noch vor uns liegt.

Building Information Modeling (BIM) im Bestand: Das Bestandsmodell im Fokus

Geschnittenes Bestandsmodell eines Gebäudes unter Denkmalschutz im Format IFC © Carsten Schröder

Die Architektur befindet sich im ständigen Wandel, angetrieben von technologischen Fortschritten und sich verändernden gesellschaftlichen Anforderungen. In den letzten Jahren hat sich ein Ansatz herauskristallisiert und in der Lehre verfestigt, der die Art und Weise, wie wir Gebäude planen, gestalten und verwalten, revolutioniert hat und künftig weiter revolutionieren wird: Building Information Modeling, kurz BIM. Das durch Geodäten erstellte Bestandsmodell ist eine erste große Aufgabe im BIM-Prozess und bietet viele Vorteile und Chancen.

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