17.06.2019 | Ausgabe 6/2019

Periodengerecht verteilt: Das PVP-Verfahren (Teil 1)

Eine sachgerechte Erwirtschaftung der Allgemeinen Geschäftskosten

Solange der kalkulierte Umsatz innerhalb eines Zeitraums unter dem Einsatz der geplanten Produktionsfaktoren realisiert wird, spielt die Erwirtschaftung der AGK eine untergeordnete Rolle. Im Fall eines gestörten Bauablaufs kann es allerdings zu Schwierigkeiten bei einer sachgerechten Abrechnung und somit auch zu Überoder Unterdeckungen kommen. / Quelle: yurolaitsalbert/AdobeStock

Viele Bauvorhaben werden mit Abweichungen von bzw. Störungen der technischen und zeitlichen Vorgaben abgewickelt, die bei Vertragsschluss die Grundlage für die Projektrealisierung darstellten. Diese Bauablaufstörungen führen häufig auch zu Veränderungen der Abrechnung des Bauvorhabens. Dabei kommt es mittlerweile immer wieder zu Diskussionen über die Deckung und Vergütung der Allgemeinen Geschäftskosten (AGK) des Auftragnehmers. Neben verschiedenen bereits vorhandenen Lösungsansätzen für dieses Problem wurde nun ein Verfahrenentwickelt, das die Allgemeinen Geschäftskosten an die Produktionsfaktoren knüpft – das Verfahren der periodengerechten  Verteilung von Produktionsfaktoren (PVP-Verfahren).

„Die Betriebswirtschaft definiert die Kosten als zweckbezogenen, bewerteten Einsatz von Produktionsfaktoren zur Leistungserbringung.“1 Kosten, produziert durch Produktionsfaktoren2,  die nicht unmittelbar auf der Baustelle zum Einsatz kommen, werden in der Bauwirtschaft als Allgemeine Geschäftskosten (AGK) bezeichnet.

„Unter Allgemeinen Geschäftskosten versteht man die Kosten, die dem Unternehmen nicht durch einen bestimmten Bauauftrag, sondern durch den Betrieb als Ganzes entstehen.

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