19.09.2017 | Ausgabe 09/2017

Eine Herausforderung für den Anlagenplaner

Die Berechnung des Wärmebedarfs einer Burg

Bild: Frank Hinke, Oschersleben

Baudenkmale sind ein wichtiges Zeugnis menschlicher Geschichte und Entwicklung und erhaltene Baudenkmale bieten einen unersetzlichen Wert. Die Nutzung dieser historischen Gebäude verlangt in der Planung die Verwendung moderner Rechenmethoden. Im Zuge einer Abschlussarbeit des Studiengangs Energieeffizientes Bauen und Sanieren an der Hochschule Magdeburg wurde ein Berechnungstool entwickelt, um den zukünftigen Wärmebedarf einer Burganlage aus dem 13. Jahrhundert mit unterschiedlichen Nutzungs- und Randbedingungen zu prognostizieren.

Bei einer Sanierung eines Baudenkmals müssen widersprüchliche Ziele in Einklang gebracht werden: Der Schutz und Erhalt stadtbildprägender Gebäude und der Wunsch des Bauherrn und der Nutzer nach zeitgemäßem Ausstattungsstandard und Erhaltungszustand des Gebäudes stehen häufig gegeneinander.

Umfang: 6 Seiten


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von Deutsches Ingenieurblatt abonnieren