16.05.2017 | Ausgabe 05/2017

Ein neues Leitbild für die Stadtentwicklung?

Gartenstadt21: grün – urban – vernetzt

Bild: Team Zwischenstadt, Zukunftslabor Gartenstadt 21

Die über einhundert Jahre alte Idee der Gartenstadt von Ebenezer Howard findet immer wieder aufs Neue Beachtung in der Fachwelt. Ihr Gegenentwurf zur damaligen verdichteten, überlasteten und lebensfeindlichen Stadt wird immer dann, wenn der Zuzug in die Ballungsräume so stark ansteigt, dass in kurzer Zeit viele neue Wohnungen gebaut werden müssen, für viele wieder erstrebenswert. Doch was ist eine Gartenstadt überhaupt, welche Aspekte sind heute – rund 120 Jahre nach der ersten Veröffentlichung Howards – noch aktuell und übertragbar? Was können wir noch heute aus dieser alten Idee lernen? Und wie könnte eine solche Gartenstadt des 21. Jahrhunderts aussehen?

Diese Fragen sind Gegenstand der Studie „Gartenstadt21 – ein neues Leitbild für die Stadtentwicklung in verdichteten Ballungsräumen – Vision oder Utopie?“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Neben der Auseinandersetzung mit dem historischen a und dessen Umsetzung bis heute sollen dabei innerhalb eines Zukunftslabors Visionen für eine Gartenstadt des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.

Umfang: 9 Seiten


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