11.12.2017 | Ausgabe 12/2017

Nachverdichtung mit wissenschaftlicher Begleitung

Energiebilanzhäuser Riederwald-Siedlung

Bild: Deutsche Poroton / Philipp Kohler

Charakteristisch für Zeilensiedlungen der 1920er-Jahre sind großzügige Freiflächen vor und hinter den Wohngebäuden. In Zeiten der Hyperinflation dienten sie als Nutzgärten zur Selbstversorgung. Durch Nachverdichtung dieser heute brach liegenden Flächen ist es möglich, modernen Wohnraum kostengünstig in bestehenden Siedlungsstrukturen zu schaffen. Exemplarisch wird dies in der ehemaligen Arbeitersiedlung Frankfurt-Riederwald realisiert.

Die 16 Reihenhäuser der beiden neuen Gebäudezeilen wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts mit verschiedenen Wandkonstruktionen und Energiestandards errichtet. Ziel ist es, neben der Schaffung bezahlbaren Wohnraums Erkenntnisse zum nachhaltigen Bauen und zur Bewertung von Gebäuden zu gewinnen.

Umfang: 2 Seiten


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von Deutsches Ingenieurblatt abonnieren