16.11.2017 | Ausgabe 11/2017

Denkmal neu interpretiert

Instandsetzung eines Kirchturms

Bild: Rita Jacobs

Bei der Instandsetzung einer Kirche in Berlin Tempelhof schließt sich ein Kreis: Einst als wegweisend für die Sakralarchitektur der Nachkriegszeit gewertet, gingen die Beteiligten auch bei der Instandsetzung des unter Denkmalschutz stehenden Baus neue Wege. Statt die ursprüngliche Optik der Turmoberflächen zu imitieren, realisierten sie mit abstrahierten Bibelversen eine Neuinterpretation. Grundlage der ausgeführten Arbeiten war eine ausführliche Bauwerksuntersuchung und ein darauf basierendes Instandsetzungskonzept. Eigen- und Fremdüberwachung waren Bestandteil der Auftragsvergabe.

In der Nachkriegszeit war Berlin zum Aushängeschild für neue, moderne Architektur geworden. Eine wichtige Rolle spielten in dem Zusammenhang die damals neu entstandenen Sakralbauten. Die meisten von ihnen Unikate und heute kunsthistorisch wichtige Zeugen für die Architektur der jungen Bundesrepublik.

Umfang: 6 Seiten


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