01.12.2011 | Ausgabe 12/2011

Raffinierter noch als der Eiffelturm

Wissenschaftler der TU München erforschen die Gittertürme des genialen russischen Ingenieurs Vladimir G. Schuchov

HOCHSPANNUNGSMASTE wie diese gab es bis 1930 noch nicht - auch heute rufen sie unter Ingenieuren Begeisterung und Bewunderung für ihren russischen Kollegen Vladimir G. Schuchov hervor, der zu Unrecht vollkommen in Vergessenheit geraten ist, obwohl er uns für unsere eigene nachhaltige Zukunft viel zu erzählen hat. Quelle: Matthias Beckh/TU München

Wer in die Zukunft sehen will, muss in die Vergangenheit schauen. Und dorthin blicken deshalb derzeit einige Architekten und Ingenieure der Lehrstühle für Tragwerksplanung und für Baugeschichte der TU München, die die Gittertürme des russischen Ingenieurs Vladimir Schukov untersuchen, der zu den genialsten Ingenieuren des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts gehört. Er kann die heutigen Ingenieure einiges lehren, wenn sie für die Zukunft planen und die Technik der Nachhaltig entwickeln wollen. Schukov war, wie der folgende Beitrag zeigt, nämlich ein wahrer Meister in der Kunst, mit geringstem Aufwand an Material und Kosten erstaunlich ästhetisch zu konstruieren.

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