16.10.2017 | Ausgabe 10/2017

Drei Hallenbauten mit unterschiedlichen Ansätzen

Ob Vollholz, enges Zeitbudget oder minimale CO2-Emission

Bild: Brigida Gonzalez

Die Konstruktion und Ausgestaltung einer Halle richtet sich nach ihrem Zweck und Anspruch, das betrifft auch die verwendeten Materialien und die technische Ausstattung. Auf den folgenden Seiten werden drei Hallenbauten vorgestellt, die als An- oder Neubau anspruchsvolle Wege beschreiten:

Einfaches Tragwerk hält die Halle zusammen: „Balken auf zwei Stützen“ in Reihung mit aussteifender Gebäudehülle aus vorgefertigten Dach und Wandelementen.
Bild: Thomas Riedel, Karlsruhe

Nach dem Abbrand der Halle des Holzbearbeitungsunternehmens Burgbacher galt es, innerhalb kürzester Zeit eine neue zu errichten. Dank vieler gleicher Bauteile und hochgradig vorgefertigter Holzbau-Elemente der Gebäudehülle ließ sich der Hallenneubau extrem schnell bewerkstelligen und die Ausfallzeit auf ein Minimum reduzieren.

Blick in die Ladezone.
Bild: Brigida Gonzalez

Die Dachkonstruktion der großen Lagerhalle der neuen Niederlassung „Scheiffele-Schmiederer“ (SCS) im baden-württembergischen Philippsburg ist komplex. Sie fällt aufgrund ihrer enormen Spannweite und ungewöhnlichen Dachlandschaft ins Auge. Da aber keine aufgelösten Fachwerkträger, sondern massive Vollholzquerschnitte zum Einsatz kamen, sorgt der gleichmäßige Rhythmus der Binder für ein ruhiges, homogenes Erscheinungsbild.

Der Anbau der neuen Logistikhalle ist hell und freundlich.
Bild: elobau - Rainer Retzlaff Photographie

Beim Anbau einer neuen Logistikhalle setzte die elobau GmbH auf Holz und ein minimalistisches Tragwerk. Unter der Vorgabe „Rohbau ist gleich Ausbau“ sollte das Ergebnis exakt auf die Nutzung abgestimmt sein und gleichzeitig eine hohe Aufenthaltsqualität bieten.

Umfang: 16 Seiten


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von Deutsches Ingenieurblatt abonnieren