01.09.2014 | Ausgabe 09/2014

Editorial

Susanne Scherf

Susanne Scherf

Liebe Leserinnen und Leser,

ein altes Sprichwort sagt: „Du kannst alles essen, aber nicht alles wissen“. Eigentlich bedeutet es nichts anderes als: „Sei nicht so neugierig“. Gelegentlich wird der Satz auch verwendet, wenn die Besserwisserei mancher Mitmenschen uns nervt. Erst recht, wenn sie auf Halbwissen gründet. Aber das ist ein anderes Thema.
Neugierde ist prinzipiell eine feine Sache – wenn sie zur Weiterentwicklung beiträgt. Der Drang nach möglichst viel Wissen ist typisch menschlich. Wissen schafft Überlegenheit, Wissen schafft auch Macht. Klug eingesetzt, hilft Wissen dabei, Großes zu leisten und Gutes zu tun. Der Neugierde unzähliger kluger Köpfe sind beeindruckende Erfindungen zu verdanken. Die auch dabei helfen, unseren Alltag und unser Leben zu erleichtern. „Schlaue“ Gebäude oder Städte – umgangssprachlich als Smart Homes oder Smart Cities bekannt – sind groß in Mode. Sie sollen unseren Alltag ein Stück komfortabler gestalten, für uns mitdenken und insbesondere zur Energieeffizienz beitragen. Wie bequem – die quälende Frage nachdem ausgeschalteten Herd auf dem Weg in den Urlaub hat sich spätestens dann erledigt, wenn alle Systeme miteinander verbunden sind und mittels Smartphone aus der Ferne gesteuert werden können. Keine Utopie, sondern bereits vielfach gelebte Realität. Doch ist smart auch gleich klug? Ein Beitrag in dieser Ausgabe befasst sich mit Smart Cities und zeigt beispielhaft auf, wie einige Städte in drei verschiedenen Ländern und Kulturen ihre „Smarte City“ definieren und mit Leben füllen.
Wie könnte es auch anders sein: Ursprungsgedanken und Umsetzungen sind sehr unterschiedlich. Und es zeigt auch, dass sich der Mensch, das Leben was wir führen, die Lebenswirklichkeit in der sich Individuen, Gruppen, Kulturen bewegen, nicht uniformieren lassen. Ideen und Erfindungen können vor allem eines sein: Denkanstöße oder Angebote. In welcher Form wir sie annehmen oder in unser Leben einbinden bleibt unsere Option. Eigentlich ganz einfach. Wie das alte Sprichwort.

Eine abwechslungsreiche Lektüre wünscht Ihnen
Susanne Scherf

sks@deutsches-ingenieurblatt.de


Anzeige

Schöck Tronsole® Typ P: Stark im Schallschutz

Hohe Tragfähigkeit für mehr Sicherheit

Die neue Tronsole® Typ P besteht aus drei Elementen – Wandelement, Tragelement und Podesthülse. Sie verfügt über eine bauaufsichtliche Zulassung und kann Traglasten bis 65 kN aufnehmen. Bei höher auftretenden Lasten sind durch paarweise Anordnung bis 90 kN möglich.

Mehr erfahren...

Individuelle Treppenhausarchitektur

Aufgrund der geringen Einbauhöhe der Tronsole® Typ P sind filigrane Podeste bereits ab einer Dicke von lediglich 18 cm realisierbar – wahlweise in Sichtbeton. Fugenausbildungen von 15 bis 50 mm sind ebenfalls möglich, sodass auch eine umlaufende Luftfuge umgesetzt werden kann.

Mehr erfahren...

Wirtschaftlich durch optimierten Bauablauf

Mit der Tronsole® Typ P von Schöck lassen sich filigrane Fertigteilpodeste ganz einfach in das bestehende Treppenhaus einbauen und direkt begehen. Das nach DIN 7396 geprüfte Trittschalldämmelement trägt zuverlässig und erfüllt die höchste Schallschutzstufe III nach VDI 4100.

Mehr erfahren...

Anzeige

Karriere im Berufsfeld Brandschutz – jetzt weiterbilden!

Vorbeugender Brandschutz

Erstellen Sie schutzzielorientierte Brandschutzkonzepte und vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in den gesetzlichen und normativen Regelungen.

Brandschutznachweise erstellen

Gebäudetechnischer Brandschutz

Lernen Sie technische Brandschutzmaßnahmen regelkonform zu planen und sinnvoll mit baulichen Maßnahmen zu koppeln.

Brandschutz in Gebäude- und Anlagentechnik

Bauüberwachung Brandschutz

Begleiten und überwachen Sie die Umsetzung der Brandschutzkonzepte in der Praxis, erkennen Sie frühzeitig Abweichungen und Mängel.

Fachbauleitung und Objektüberwachung Brandschutz

Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von Deutsches Ingenieurblatt (monatlich / kostenlos) abonnieren