01.07.2014 | Ausgabe 07-08/2014

Editorial

Susanne Scherf

Susanne Scherf

Susanne Scherf

Liebe Leserinnen und Leser,

Sicherheit. Sie ist eines der wichtigsten Güter, die wir haben und anstreben. Sie unterscheidet das Leben in einer zivilisierten Gesellschaft vom Daseinskampf in der Wildnis. „Sicherheit“ ist auch eines der maßgeblichen Versprechen eines Staates an seine Bürgerinnen und Bürger. In Deutschland ist das Thema beispielsweise durch das Recht auf körperliche Unversehrtheit sehr prominent im Artikel 2 des Grundgesetzes verankert. Für den Staat und die öffentliche Hand geht damit auch eine Verpflichtung einher. Die Verpflichtung, für die Sicherheit der Bevölkerung bestmöglich zu sorgen. Wir wiederum danken es durch gemeinschaftliches Engagement, das sich etwa in demokratischer Partizipation, in bürgerschaftlichem Engagement und auch im Bezahlen von Steuern widerspiegelt.
In vielen Bereichen ist das ganz gut geregelt. In anderen wiegt der Mangel an Regulierung um so schwerer, wie der jüngste Skandal am Flughafen BER wieder zeigt. Es liegt in der Verantwortung der Gesetzgeber für Klarheit zu sorgen, wer was planen darf und wer nicht. Tatsache ist jedoch leider, dass dies trotz der – seit Jahren andauernden – Mahnungen der Ingenieurkammern noch immer nicht geschehen ist.
Dass es auch anders geht, machen einige Kommunen bereits vor. Sie möchten verantwortungsvoll mit den Bauwerken umgehen für die sie verantwortlich sind und konsultieren Experten, die erwiesenermaßen über das notwendige Fachwissen verfügen. Sie haben Konsequenzen aus der Katastrophe von Bad Reichenhall gezogen und lassen ihre Hallentragwerke überprüfen. Sie gehen mit dem Thema „Sicherheit“ in angemessener Weise um. Welcher Aufwand oft dahinter steckt und warum man ihn dennoch nicht scheuen sollte, beschreibt ein Beitrag in dieser Ausgabe des Deutschen Ingenieurblatts, der sich mit der Bauwerksüberprüfung befasst. Es ist vorausschauend und zeugt von Weitblick, wenn Ingenieure ihr Wissen in geeigneter Form einbringen können. So auch geschehen bei einem Ingenieurbauwerk, das in den vergangenen Monaten Gegenstand zahlreicher Berichterstattungen war. Ein spektakulärer Bau, so die einstimmige Meinung – wir berichten in diesem Heft, wie Ingenieure mit ihrer Planung in enger Zusammenarbeit mit den Architekten ein tragfähiges, originelles und sicheres Tragwerk ermöglicht haben.

Eine abwechslungsreiche Lektüre wünscht Ihnen
Susanne Scherf
sks@deutsches-ingenieurblatt.de

 


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