01.07.2013 | Ausgabe 07-08/2013

Editorial

Von Susanne Klingebiel-Scherf

Susanne Klingebiel-Scherf

Editorial

Susanne Klingebiel-Scherf

Die HOAI-Novelle 2013 ist in Kraft – dennoch muss in den kommenden Jahren erneut um die Rückführung der ausgegliederten Bereiche gerungen werden.
Wie immer gibt es ihn nicht, den einen, einzigen Glücklichmacher für alle Beteiligten. Eine Erhöhung der Honorare um 17% ist gut und war auch lange überfällig. Freude auf Seiten derer, die davon profitieren. Lange Gesichter bei denjenigen, die erneut das Nachsehen haben. Und auch bei ihren Unterstützern. Die Solidarität zwischen den Vertretern der Berufsstände hat lange Zeit gut funktioniert. Ging es ihnen doch um auskömmliche Honorare für alle. Als das Ziel schon greifbar war, gab es eine Vielzahl von Ingenieuren, die weiterhin um eine gerechte Regelung für die Kollegen gerungen haben. Sie haben die schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass sie den Kampf um die Rückführung in der letzten Konsequenz alleine führen mussten.
Neben Enttäuschungen und Wut haben die vergangenen Monate rund um das Thema HOAI aber auch wichtige positive Entwicklungen gezeigt. Zum einen ist der Berufsstand deutlicher in seiner Wortwahl – auch gegenüber der Politik – geworden und hat seinen Ärger berechtigt und deutlich kommuniziert. Es sind vorsichtige Schritte, aber sie sind wichtig, um die eigene Position unmissverständlich zu untermauern.
Zum anderen haben BIngK-Vorstand und die Vorstände aller Länderkammern gemeinsam ihre Möglichkeiten genutzt, um zu einem Ergebnis zu kommen.
In beispielhafter Einigkeit haben 16 Länderpräsidenten für eine gute Sache gestritten. Wer einen Einblick in die durch den Föderalismus verursachten komplizierten berufspolitischen Zusammenhänge hat weiß, dass es nahezu ein Ding der Unmöglichkeit ist, die vielen Positionen und Interessen auf einen Nenner zu bringen. Ganz gleich, um welche Schwerpunktthemen es sich dreht.
Die Novellierung der HOAI wird uns im Rechtsbereich noch eine Weile begleiten – ansonsten ist zu dem Thema erst einmal alles gesagt. Es gibt genug Themen, die den Berufsstand und die Gesellschaft beschäftigen. Ingenieure können die Antworten auf viele Fragen geben. In einem Interview mit der Redaktion des DIB schildert beispielsweise Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Werner Sobek seinen Eindruck von den Herausforderungen, denen sich der Ingenieur zu stellen hat. Und in der Rubrik Management empfiehlt Univ.-Prof. Dr.-Ing. Claus Jürgen Diederichs zehn Gebote im Bauprojektmanagement einzuhalten.

Eine angenehme Sommerlektüre wünscht Ihnen
Susanne Klingebiel-Scherf
sks@deutsches-ingenieurblatt.de

Rubrik: Editorial


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