01.10.2013 | Ausgabe 10/2013

Editorial

Von Harald Link

Dipl-Ing. Harald Link

Editorial

Dipl-Ing. Harald Link

Liebe Leserinnen und Leser,

lassen Sie uns über die Zukunft reden. Über die Ihres Unternehmens, Ihres Teams, Ihrer Behörde. Das dürfte kein Problem sein, schließlich ist „Zukunft“ ein Thema der Ingenieure – sie planen, gestalten und verantworten sie maßgeblich mit. Kein Problem? Wirklich? Nach wie vor hat der Berufsstand Nachwuchssorgen. Kammern und Verbände leisten viel, um bereits in den Schulen für die Themen des Planens und Bauens zu begeistern. Die Zahl der Studierenden zeigt, dass es zwar noch immer nicht „sexy“ ist, sich für die inhaltlich anspruchsvollen Ingenieurwissenschaften zu begeistern, aber immerhin: Es gibt sie, die Studierenden, die sich für eine Karriere als Ingenieurin oder Ingenieur interessieren.
Dennoch gelingt es vielen Büros nicht, ihren Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften zu decken. Der Wettbewerb am Arbeitsmarkt wandelt sich: Heute müssen sich die Arbeitgeber beim Arbeitnehmer „bewerben“. Mit interessanten Projekten und guten Arbeitsbedingungen. Das Bewusstsein über diese Tatsache reift vielerorts allerdings nur langsam. Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jedoch unabdingbar, um die Existenz eines Unternehmens zu sichern. Die Zahl der Studentinnen im Ingenieurwesen steigt. Nach dem Studienabschluss streben sie mehrheitlich Anstellungen im öffentlichen Dienst an – auch dort ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften hoch. Aber können es sich die Büros wirklich leisten, dauerhaft auf Ingenieurinnen zu verzichten?
In einer von Männern dominierten Branche fällt es vielen Büroinhabern offenbar nicht leicht, sich mit den Anforderungen und Wünschen von Arbeitnehmerinnen an einen attraktiven Arbeitsplatz auseinander zusetzen. Aus unternehmerischer Sicht ist das fahrlässig. Beratungsangebote wie das der Initiative „Auf Frauen bauen“ in Nordrhein-Westfalen, über die wir in dieser Ausgabe berichten, tragen dazu bei, mit viel Offenheit und Interesse für die Sichtweisen und Bedürfnisse der jeweils anderen die Grundlagen für ein besseres Miteinander zu schaffen. Das ist wichtig für Teams und Unternehmen, in denen Frauen und Männer gleichermaßen erfolgreich arbeiten können und dieselben Karrierechancen haben. Und das wiederum ist wichtig für die Zukunft der Büros und des Berufsstands insgesamt.

Harald Link

hl@deutsches-ingenieurblatt.de

PS: Schenken Sie uns einige Minuten Ihrer Zeit? Bis zum 1. November können Sie uns in einer Online-Umfrage über Ihre inhaltlichen Interessen und über Ihr persönliches Leseverhalten informieren. Wir freuen uns, wenn Sie daran teilnehmen.

www.dib.schiele-schoen.de/umfrage

Rubrik: Editorial

 


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