01.11.2012 | Ausgabe 11/2012

TECHNIK - Standortwechsel macht der Konstruktion zu schaffen

Höhere Schneelasten, Feuchte und Fäulnis erfordern Sanierung einer Ofenhalle aus Bogenfachwerkbindern –

Daten und Fakten sammeln, Quellen sichten, recherchieren: Um die bauliche Situation eines historischen Bauwerks bewerten zu können, gleicht die Arbeit von Ingenieuren oft der von Historikern. Die Baugeschichte eines Gebäudes gibt Aufschluss über konstruktive Gegebenheiten und hilft, aktuelle Schadensbilder besser analysieren zu können. Neben der Erfassung des baulichen Zustands der historischen Ofenhalle der Glashütte Lamberts in Waldsassen fand daher auch eine ausführliche Recherche in Archiven statt. Der Aufwand war nötig, um die noch 2009 als „einsturzgefährdet“ geltende Halle aus Bogenfachwerkbindern zu erhalten. Das Projekt wurde kürzlich mit dem „Bayerischen Denkmalpflegepreis 2012“ der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ausgezeichnet.

Außer den Eingabeplänen von 1906 und einer Veröffentlichung über den Betrieb gab es keine weiteren Unterlagen, die Auskünfte über die Halle enthalten hätten. Die umfangreichen Recherchen lieferten dann aber doch ein recht umfassendes Bild des Bauwerks. Erbaut wurde die freitragende Holzkonstruktion für die Bayerische Landesgewerbe- und Industrieausstellung 1896 in Nürnberg nach dem patentierten System des Ingenieurs Stephan von einer Münchner Zimmerei. Nachdem 1905 vier Investoren beschlossen hatten, in Waldsassen eine neue Glashütte zu errichten, wurde die Halle angekauft und sollte nun als Hüttengebäude dienen. Die Halle wurde in Nürnberg zerlegt und die Bogenbinder wurden an zwei Punkten auseinander geschnitten. Die einzelnen Bauteile des Daches füllten etwa 50 Eisenbahnwaggons…


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