01.10.2012 | Ausgabe 10/2012

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie heute schon „gegoogelt“ oder einen Wikipedia-Eintrag auf der schnellen Suche nach Informationen bemüht? Mal kurz etwas nachgeschaut, Ansprechpartner, Kontaktdaten, Hintergrundwissen, Leistungsbeschreibungen gesucht? Es gibt nichts, was man nicht irgendwie herausfinden oder nachlesen kann. Für Journalisten gehört die Recherche zum Alltag. Wir bemühen alle greifbaren Quellen, um ein möglichst detailliertes Gesamtbild zu bekommen, eine Frage zu beantworten, eine Geschichte „rund“ zu schreiben. Ingenieurinnen und Ingenieure arbeiten ähnlich. Steht ein neues Projekt an, benötigen sie Daten und Fakten, um ihren Entwurf, ihre Berechnung oder ihr Gutachten erstellen zu können. Neben Wikipedia, in der jeder zur Qualität der Artikel beitragen kann, bietet das World Wide Web in beliebiger Menge – und je nach erforderlicher fachlicher Tiefe – unendlich viele Informationen. Außerdem eröffnet es zahlreiche sinnvolle Möglichkeiten zur Eigendarstellung. Die Formen der Präsentation sind vielfältig und gelegentlich auch fragwürdig. Letztendlich obliegt es jedem selbst, wie, in welchem Umfang und in welcher Qualität er sich in der breiten Öffentlichkeit darstellt…


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von Deutsches Ingenieurblatt (monatlich / kostenlos) abonnieren