Sägemehl lässt sich mit dem Mineral Struvit zu einem schwer entflammbaren, rezyklierbaren Komposit verarbeiten – ein Enzym aus Wassermelonen-Kernen macht die kontrollierte Kristallisation erst möglich. Jedes Jahr fallen weltweit Millionen Tonnen Sägemehl an. Der überwiegende Teil landet im Ofen – womit das im Holz gebundene Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangt. Ein Forschungsteam der Professur für holzbasierte Materialien an der ETH Zürich und der Empa hat nun ein Verfahren entwickelt, das diesen Kreislauf unterbricht.