Verbindungs

Einsetzen einer Verkehrsflächenplatte auf der Testbaustelle „Bushaltestelle Hessenhalle“ in der Stadt Gießen. © Foto: PT Ingenieur GmbH

Flexible Verbindung sowie geringe Plattenstärke durch Hochleistungsbeton

Kurze Bauzeit, große Flexibilität, hohe Lebensdauer, einfache Zugänglichkeit zu Versorgungsleitungen im Straßenkörper, eine einfache Montage, eine zerstörungsfreie Demontage sowie der Einsatz von kleinen Hubwerkzeugen – das sind alles Aspekte, die mit konventionellen Verfahren im Verkehrswegebau bisher in Kombination nicht umgesetzt werden konnten. Daher haben die beiden Ingenieure Niklas Peppler und Fabian Tripkewitz ihr „Removable Pavement System“ (RPS) entwickelt, um damit nachhaltige und flexible Möglichkeiten im Neubau und der Unterhaltung von Verkehrsflächen zu schaffen.

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Der REISSER KVB-Verbinder kann bei Holz-Beton-Verbund-Bauteilen sowohl in Rippendecken als auch in flächigen Holzelementen aus Brettsperrholz, Brettschichtholz oder Brettstapel eingesetzt werden. © Brüninghoff Group

Erste Abhebesicherung mit Zulassung für HBV-Decken mit Kervenverbund

Der REISSER KVB-Verbinder mit allgemeiner Bauartgenehmigung für HBV-Decken mit Kervenverbund (aBG Z-9.1-916) ist das erste Verbindungsmittel, das die Tragfähigkeit für den Einsatz als Abhebesicherung eindeutig regelt. Damit sei dieser Verbinder ein echtes Highlight und eine echte Innovation, wie Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Blaß, Prüfingenieur für Baustatik und vormals Professor am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für Holzbau und Baukonstruktionen, auf Nachfrage bestätigte.

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Bild 1: Der Wisdome in Stockholm mit seiner frei geformten Gitterschale ist eine ebenso konstruktive wie architektonische Meisterleistung. Was nach Fertigstellung fast selbstverständlich daher kommt, ist das Ergebnis eines iterativen Such- und Findungsprozesses. Parametrische Planungswerkzeuge halfen, den Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs ins Machbare zu übersetzen. (Foto: Tekniska Museet – Anna Gerdén)

Spektakulär überwölbt

Der neue Wisdome Stockholm erweitert nicht nur das Technische Museum in Stockholm, sondern auch die Möglichkeiten des Holzbaus auf besondere Weise. Denn das Gitterwerk setzt sich ungewöhnlicherweise aus Furnierschichtholz-Brettlamellen zusammen.

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Design Plaza auf der Light + Building – Raum für Austausch, Trends und neue Perspektiven. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera

Light + Building 2026 zeigt Licht und Gebäudetechnik der Zukunft

Unter dem Motto „Be Electrified – Electrifying Places. Illuminating Spaces.“ zeigt die Fachmesse Light + Building vom 8. bis 13. März 2026, wie sich Technik und Gestaltung zu nachhaltigen, vernetzten Raumkonzepten verbinden. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Foren, Sonderschauen und Fachtouren behandelt die drei Schwerpunktthemen „Sustainable Transformation“, „Smart Connectivity“ und „Living Light“.

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Ein Modell zeigt eindrücklich, wie das Gebäude in die Umgebung eingebunden ist. (Foto: Annen, Emmanuel Claude)

Im hohen Bogen

Mit einer neuen eigenen Werkshalle hat das Unternehmen Annen aus Luxemburg nicht nur ein architektonisch wertvolles, sondern auch ein ingenieurtechnisch interessantes Gebäude erschaffen. Die bogenartigen Strukturen bestehen aus einer neuartigen Holzwerkkonstruktion. Von außen schützt eine individuell auf das Projekt zugeschnittene metallische Gebäudehülle von Kalzip.

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Bild 1: Visualisierung des viergeschossigen „Globe Theaters“. Der Eingangsbereich zeigt sich hell erleuchtet und öffnet sich innen nach oben über alle Geschosse. Für den Blick von innen nach außen hat man die Abstände der Lamellen der Fassade groß gewählt. © yos.ch Visualisierungen

Rundum runder Theaterbau in Holz

Mit dem neuen „Globe Theater“ hat Coburg seit Oktober 2023 ein Highlight der besonderen Art. Das Gebäudeensemble aus vier Baukörpern in Holzbauweise dient während der Sanierung des Landestheaters als Interimsspielstätte, soll aber auch danach weiterhin für Veranstaltungen genutzt werden.

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Mit dem Einbau zweier wiederverwendeter HBV-Elemente aus einem vorangegangen Großversuch geht Brüninghoff einen weiteren Schritt zur Schonung von Ressourcen. © Brüninghoff

Praxispremiere für zerlegbare Holz-Beton-Verbunddecken

Sesotec errichtet in Schönberg (Bayern) ein Werk mit recyclingfähigen Deckenelementen, die sich nach Ende der Nutzungszeit vollständig in ihre Bestandteile Holz und Beton zerlegen lassen. Der Neubau im Bayerischen Wald umfasst drei Werks- und Logistikhallen mit insgesamt 8.193 Quadratmetern sowie ein zweigeschossiges Bürogebäude, teilt das ausführende Bauunternehmen Brüninghoff mit.

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In den Attikageschossen unter den Flachdächern bieten Rundumverglasungen mit raumhohen Türen einen Blick auf die Stadt; im Neubau finden Angestellte hier oben informelle Aufenthaltsbereiche. © Zejlko Gataric, Zürich / Schüco International KG

Energieffiziente Fassaden regeln Tageslicht in Basler Bürotürmen

Die Versicherungsgesellschaft Helvetia hat ihren Hauptsitz in Basel umfassend neu organisiert und dabei Fassaden mit Schüco-Sonderprofilen verbaut, die maximalen Tageslichteinfall mit kontrolliertem Wärmeeintrag kombinieren. Das Architekturbüro Herzog & de Meuron stellten dem bestehenden Hochhaus aus den 1950er-Jahren einen zweiten, nahezu identischen Turm zur Seite.

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Allplan 2026 bietet einen neuen parametrischen Modellierungsansatz, der den Workflow bei Tunnelprojekten vom Entwurf bis zur Bauausführung optimiert. © ALLPLAN

Allplan 2026: CO₂-Bewertung und KI-Assistent für BIM-Planung

Allplan integriert in seiner BIM-Software 2026 erstmals eine frühzeitige CO₂-Bewertung und einen KI-Assistenten in die Planungsprozesse. Der Anbieter von BIM-Lösungen für die AEC-Branche und Teil der Nemetschek Group ermöglicht Architekten und Ingenieuren damit, Nachhaltigkeitsentscheidungen bereits in frühen Projektphasen zu treffen – ohne detailliertes BIM-Modell.

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Prüfung der Elzbachbrücke in Pyrmont © Landesbetrieb Rheinland-Pfalz

Neue Regelwerke für die Bauwerksprüfung nach DIN 1076

Es wurde viel spekuliert über die Neuausgabe der DIN 1076. Werden wir künftig Bauwerke nur noch digital prüfen? Brauchen wir noch Bauwerksprüfer oder werden sie durch Künstliche Intelligenz (KI) ersetzt. Das war auf der einen Seite zu hören, während auf der anderen Seite auch die Meinung im Raum stand: „Wir brauchen keine neue DIN 1076, die alte Ausgabe von 1999 passt perfekt! Natürliche Intelligenz ist für die Bauwerksprüfung ausreichend.“

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Das Furnierschichtholz Kerto LVL ist leicht und gleichzeitig fest und belastbar. Dies reduziert Material und erleichtert Transport, Montage und Demontage. © cepezed / Lucas van der Wee

Materialpass dokumentiert Bauteile für spätere Nutzung

Furnierschichtholz und digitale Materialdatenbanken ermöglichen den systematischen Rückbau von Gebäuden – ein Ansatz, der Ressourceneffizienz mit wirtschaftlicher Flexibilität verbindet. Der Entwurf demontierbarer Gebäude erfordert dabei einen systematischen Ansatz: Die Komponenten müssen sich ohne Beschädigung rückbauen, wiederverwenden und anpassen lassen.

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Quelle: Messe Frankfurt GmbH

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