Nähern

Eingestürzte Carolabrücke Dresden © Wilfried Pschenitzka

Spannungsrisskorrosion (SpRK)

In der Nacht zum 11. September 2024 stürzte der Straßenbahn-Brückenzug der Dresdner Carolabrücke ohne jede Vorankündigung und im Bruchmoment ohne Verkehrsbelastung in die Elbe. Entschieden wurde, auch die anderen beiden Brückenzüge abzureißen. Die Demontage der drei Brückenzüge ist inzwischen weitgehend erfolgt. Somit wird der vielbefahrenen Dresdner Nord-Süd-Verbindung über Jahre das wesentliche Element der Überquerung der Elbe fehlen. Gestaltung und Finanzierung eines Neubaus sind gegenwärtig noch unklar.

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Bauturbo im Bundesrat beschlossen © DIB

„Bau-Turbo“ passiert Bundesrat und tritt in Kraft

Der Bundesrat hat am 17. Oktober 2025 auf seiner Sitzung den sogenannten „Bau-Turbo“ beschlossen. Mit dem Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und der Wohnraumsicherung möchte die Bundesregierung den Bau von bezahlbarem Wohnraum vereinfachen und beschleunigen. Künftig können Gemeinden bis zum 31. Dezember 2030 beim Bau von Wohngebäuden Abweichungen vom Bauplanungsrecht zulassen – allerdings nur, wenn das Vorhaben mit öffentlichen Belangen vereinbar ist und nachbarliche Interessen gewahrt bleiben.

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Moderne Architektur trifft auf technische Präzision – die neue Materna-Konzernzentrale in Dortmund wurde mit Innentüren von JELD-WEN ausgestattet. © JELD-WEN Deutschland

Asymmetrische Brandschutztüren für Dortmunder IT-Zentrale

Rund 90 zweiflügelige Brandschutzelemente mit asymmetrischer Teilung und einem Gewicht von bis zu 180 Kilogramm pro Flügel prägen das Brandschutzkonzept der neuen Materna-Zentrale in Dortmund. In nur fünf Monaten hat das Unternehmen Hermann Jackson aus Rheine insgesamt rund 1.000 Innentüren des Herstellers JELD-WEN in dem Bürobau eingebaut.

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Verschleißtest an der TU Kaiserslautern. Der Testboden – StoFloor Traffic Elastic 590 EP (OS 8.15) – wurde mit Einkaufswagen-Rollen überfahren, um diese spezifische, punktuelle Belastung zu simulieren. Das Bild zeigt den Boden nach 25.000 Zyklen. Es ist kein Verschleiß erkennbar, lediglich etwas Abrieb der Rollen. Auch nach Abschluss der Testreihe mit 150.000 Überfahrungen war der Boden ohne Schäden. © TU Kaiserslautern, Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen

Tiefgarage trotzt Grundwasser

Die Tiefgarage des kürzlich eröffneten „HafenMarkts“ in Münster stellt Planer vor besondere Herausforderungen. Mit 450 Stellplätzen und einer Fläche von 12.000 Quadratmetern ist die unmittelbare Nähe zum Mittelhafen problematisch. Der schwankende Grundwasserstand belastet die Bodenplatte erheblich.

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Carolabrücke in Dresden Ende März 2025  © DIB

Einigung über ein Sondervermögen Infrastruktur

Das Sondervermögen Infrastruktur wurde durch eine Grundgesetzänderung am 18. März 2025 vom Deutschen Bundestag beschlossen und am 21. März 2025 vom Bundesrat gebilligt. Damit wurde der Weg für die Umsetzung dieses umfangreichen Investitionsprogramms geebnet. Den Ländern soll zudem künftig ein Verschuldungsspielraum bei der Haushaltsaufstellung eingeräumt werden.

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Der langgestreckte Baukörper des Kindergartens Sterntaler erinnert an eine traditionelle Schwarzwaldscheune. Diese „Kinderscheune“ soll Schutz und Geborgenheit vermitteln – und zugleich Offenheit. © MHZ, Raissa Axmann

Kindergarten im Kinzigtal vereint Holzbau mit großflächiger Markisenanlage

Im baden-württembergischen Hofstetten vereint der Kindergarten Sterntaler Holzbau mit einer großflächigen Markisenanlage: 32 funkgesteuerte Markisen des Herstellers MHZ regulieren in dem Neubau im Kinzigtal Hitze, Strahlung und Blendung. Die 1.800-Einwohner-Gemeinde realisierte das Projekt als Gemeinschaftsvorhaben, getragen vom Bürgermeister, einer regionalen Stiftung sowie lokalen Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern.

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Die neue Balkonfassade wertet "das architektonische Erscheinungsbild spürbar auf", heißt es. © Studio Gataric Fotografie

Aufstocken statt Neubau: Genossenschaft saniert 60 Jahre alten Bestandsbau

Die Eisenbahner Baugenossenschaft Dreispitz Zürich hat einen 60 Jahre alten Bestandsbau an der Binzmühlestrasse 40 aufgestockt statt abgerissen – und das Mehrfamilienhaus von 1963 mit Kompaktfassade, Fernwärmeanschluss und dreiseitiger Balkonverglasung grundlegend saniert. Das Projekt zeigt, wie sich nicht mehr zeitgemäßer Wohnraum im städtischen Kontext verdichten und energetisch aufwerten lässt, ohne neue Flächen zu versiegeln.

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Die Bautiefe des Kastenfenstermoduls Soundline M beträgt 180 mm, Höhe und Breite werden dabei an das jeweilige Bauprojekt angepasst. © Alek Pluta für Solarlux GmbH

Vorgesetztes Fenstermodul vereint Schallschutz und natürliche Belüftung

Solarlux hat mit dem Kastenfenster Soundline M ein vorgesetztes Fenstermodul entwickelt, das Schallschutz und natürliche Belüftung in einem zertifizierten Bauteilsystem mit 180 Millimeter Bautiefe zusammenführt. Die patentierte zweischalige Konstruktion erreicht im geschlossenen Zustand Schalldämmwerte bis Rw 50 dB – bis zu 20 Dezibel mehr als ein herkömmliches Standardfenster. Das Modul eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen.

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