Entfernung

Rettungswege in einem Erdgeschoss © Ulrich Drechsler

Der Rettungsweg – die (unterschätzte?) Grundlage der Brandsicherheit

[…] LBO bilden. Die Bedeutung der Rettungswege für die Sicherheit baulicher Anlagen zeigt auch die anfangs baupolizeilich, später bauordnungsrechtlich dokumentierte Entwicklung ihrer Anforderungen. Zum Beispiel wechselte die zulässige Entfernung von jeder Stelle eines Aufenthaltsraumes bis zu einem notwendigen Treppenraum oder einem Ausgang ins Freie in den Jahren 1853 bis 1966 (in Westberlin) mehrfach zwischen 30 m […]

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Abbildung 1: Rettungswege in einem Erdgeschoss

Der Rettungsweg hat keine (zulässige) Länge

[…] Teil des ersten Rettungsweges: 1 Von jeder Stelle eines Aufenthaltsraumes sowie eines Kellergeschosses muss mindestens ein Ausgang in einen notwendigen Treppenraum oder ins Freie in höchstens 35 m Entfernung erreichbar sein. Führt der Rettungsweg also weiter über eine Treppe in einem notwendigen Treppenraum ist keine Anforderung an die Länge des gesamten Rettungsweges zu stellen. Gilt […]

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Das Furnierschichtholz Kerto LVL ist leicht und gleichzeitig fest und belastbar. Dies reduziert Material und erleichtert Transport, Montage und Demontage. © cepezed / Lucas van der Wee

Materialpass dokumentiert Bauteile für spätere Nutzung

Furnierschichtholz und digitale Materialdatenbanken ermöglichen den systematischen Rückbau von Gebäuden – ein Ansatz, der Ressourceneffizienz mit wirtschaftlicher Flexibilität verbindet. Der Entwurf demontierbarer Gebäude erfordert dabei einen systematischen Ansatz: Die Komponenten müssen sich ohne Beschädigung rückbauen, wiederverwenden und anpassen lassen.

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Sanierte Schlammentwässerung der Kläranlage in Murg: 200 Quadratmeter Boden sind überarbeitet mit dem Epoxy-Hybrid-System „StoFloor Industry EH 200“ und dem Beschichtungssystem „StoFloor Industry Elastic WHG Deck 100“. © StoCretec GmbH

Neue Beschichtung auf altem Fliesenboden

Das Klärwerk Murg im baden-württembergischen Landkreis Waldshut hat seine Schlammentwässerungsanlage saniert, ohne dabei den alten Fliesenboden zu entfernen. Auf 200 Quadratmetern Klinkerfliesen-Bodenfläche brachten Fachverarbeiter ein Epoxy-Hybrid-System direkt auf den vorhandenen Untergrund auf.

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Werkseitig integrierter Graffitischutz

Energetische Sanierung mit Keramikfassade

Die Stadtwerke Hof haben ihr Verwaltungsgebäude aus den 1970er Jahren für den Effizienzhaus-70-Standard saniert und dabei eine Keramikfassade installiert. Die vorgehängte hinterlüftete Tonality-Fassade von Leipfinger-Bader zeichnet sich durch eine vertikale Verlegung der profilierten Keramikelemente mit matt-beiger Oberfläche aus, die eine strukturierte Tiefenwirkung erzeugt. Die technische Besonderheit: Die Keramik weist ein Gewicht von 40 Kilogramm pro Quadratmeter auf und erwies sich damit als technisch geeignete Sanierungslösung für das statisch eingeschränkte Mischmauerwerk unter der alten Fassadenbekleidung.

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© Verband Privater Bauherren / Regionalbüro Marburg

Umbau alter Häuser nur mit Tragwerksplanern

Der Verband Privater Bauherren (VPB) empfiehlt Bauherren vor der Entfernung oder dem Durchbruch einer Wand in einer angejahrten Bestandsimmobilie unbedingt einen Tragwerksplaner mit Altbau-Erfahrung zu Rate ziehen. Nur so ließe sich wirklich ausschließen, dass die geplante Maßnahme zu schwerwiegenden Schäden an der Substanz führt.

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Das Clubhausdach ist das erste Biodiversitäts-Gründach in Karlsruhe. © Hohenschläger / ZinCo

Neues Biodiversitätsdach in Karlsruhe

Das erste Biodiversitäts-Gründach von Karlsruhe ist eine Augenweide an Artenreichtum und ein Juwel der besonderen Art. Das 235 Quadratmeter große Clubhausdach des Karlsruher Eislauf- und Tennisvereins e.V. (KETV) war vormals ein frei bewittertes Bitumendach, das nach 50 Jahren zur Sanierung anstand und eine bemerkenswerte Verwandlung vollzogen hat – nicht nur hin zum Grün, sondern hin zu hoher Artenvielfalt und damit besonders hohem ökologischen Nutzen. Die vorhandenen Solarthermie-Module blieben dabei erhalten, da sich Solar und Grün wunderbar ergänzen.

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Die Feldstudie fand auf einem Deich in Butjadingen an der niedersächsischen Nordseeküste statt. © LuFI/Jan-Michael Schönebeck

Funktionale Diversität reduziert Rissbildung in Seedeichen

Eine hohe Artenvielfalt verbessert das Mikroklima in Deichböden und schützt die strukturelle Integrität der Kleischicht vor klimabedingten Schäden. Zu diesem Ergebnis kommt das Ludwig-Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen der Leibniz Universität Hannover. In einer aktuellen Untersuchung belegen die Forschenden, dass die botanische Zusammensetzung der Grasnarbe die Widerstandsfähigkeit von Küstenschutzbauwerken gegenüber Extremwetterereignissen maßgeblich beeinflusst.

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KfW-Förderung zur Barrierereduzierung © PhotographyByMK/stock.adobe.com

Wiederaufnahme des KfW-Programms „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bekommt für das KfW-Programm „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ im Jahr 2026 insgesamt 50 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) zur Verfügung gestellt. Diese Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung an Wohngebäuden können seit dem 8. April zu unveränderten Fördervoraussetzungen und Konditionen direkt bei der KfW beantragt werden.

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Heute beherbergt der Ziegelbau aus den 50er-Jahren neun moderne Wohnungen im Standard eines KfW-Effizienzhauses 100. © UdiDämmsysteme

Vom DDR-Ambulatorium zum KfW-Effizienzhaus 100

Ein denkmalgeschütztes Ambulatorium aus den 1950er Jahren in Vellahn, Mecklenburg-Vorpommern, hat nach der Sanierung den Standard eines KfW-Effizienzhauses 100 erreicht. Die Innendämmung mit Holzfaser-Platten ermöglichte die energetische Aufwertung, ohne die historische Ziegelsteinfassade zu verändern. Neun Wohneinheiten sind in dem ehemaligen Gesundheitszentrum entstanden.

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Neubau und Aufstockung in Altstadt-Lehel: Hochwertige Büros, eine nachhaltige Planung und die DGNB-Gold-Zertifizierung stehen im Fokus. © Landau + Kindelbacher

Nouvelle Four in München: Denkmal­schutz und Neubau auf 15.000 Quadratmetern

[…] erhalten kontaktlosen Zugang, Beleuchtung mit LED-Technik, elektrischen außenliegenden Sonnenschutz, Aufzüge sowie Terrassen zur exklusiven Nutzung. Der S-Bahnhof Isartor, eine Buslinie und mehrere Tramlinien liegen in wenigen Gehminuten Entfernung. Die A 94, der Hauptbahnhof und der Flughafen München sind schnell erreichbar. Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie befinden sich in unmittelbarer Nähe. Der Bezug ist für Ende 2027 […]

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