Bindemittels

Asphalt ist ein Gemisch aus Gesteinskörnungen und dem schwarzen Erdölderivat Bitumen. Der Bioasphalt soll nahezu vollständig aus aufbereitetem Ausbauasphalt bestehen

Forschung zu Bioasphalt: Biologische Bindemittel statt fossiler Bitumen

Einen nachhaltigen Bioasphalt wollen Wissenschaftler*innen von TU Braunschweig, TU Wien und der Ostschweizer Fachhochschule entwickeln. Bei diesem ersetzen biologische Bindemittel das herkömmliche fossile Bitumen. Damit könnte der Kohlendioxid-Ausstoß bei der Herstellung des Asphalts deutlich reduziert und der Straßenbau insgesamt klimafreundlicher werden.

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Zutaten für die Spanplatte der Zukunft: Biogenes, formaldehydfreies Lignin-HMF-Kondensationsharz und alternative Holzarten aus klimaresilienten Mischwäldern. © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

Vom Papier-Nebenprodukt zum Holzwerkstoff-Bindemittel

Forschende am Fraunhofer WKI testen formaldehydfreie Klebstoffe aus Lignin und Hydroxymethylfurfural (HMF) für die Herstellung von Spanplatten. Im Projekt „LowEPanel“ verarbeiten sie regionale Holzreste zu Platten für Möbel und Trockenbau – ohne gesundheitskritisches Formaldehyd und vollständig aus biogenen Rohstoffen.

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Michael Prokein (l.) und Jannick Armenat an der vorindustriellen Anlage zur Härtung von Baustoffen und CO₂-Speicherung. © Fraunhofer UMSICHT

Forscher entwickeln CO₂-arme Baustoffe aus Karbonisaten

Wissenschaftler und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen arbeiten an der Entwicklung umweltfreundlicher Baustoffe. Das Projekt „ZEROES“ zielt darauf ab, den CO₂-Ausstoß bei der Herstellung von Beton und Kalksandsteinen zu verringern. Die Projektpartner trafen sich nun zum offiziellen Auftakt bei Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen.

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Biobasierte Verjüngungsmittel für Asphalt können aus Kiefernharz oder Cashewkernen gewonnen werden. © BAM

Biobasierte Verjüngungsmittel für Straßenasphalt

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) entwickelt biobasierte Verjüngungsmittel für Asphalt, um dessen Wiederverwendung im Straßenbau zu verbessern. Ein Forscherteam der BAM, der Ruhr-Universität Bochum und der TU Berlin untersucht im DFG-Projekt „Postcarbone Straße“ Alternativen zum bisherigen Recyclingverfahren.

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Die 3D-Druckarbeiten an den drei Mehrfamilienhäusern führt PERI 3D Construction mit ihrem Komplettsystem und einem zwei- bis dreiköpfigen Team durch. © Heidelberg Materials AG I Philipp Reimer

Serieller Wohnungsbau mit 3D-Druckverfahren in Heidelberg

Auf dem ehemaligen US-Areal Campbell in Heidelberg realisieren Korte-Hoffmann Gebäudedruck und Partner derzeit ein Wohnbauprojekt im 3D-Druckverfahren mit CO₂-reduzierten Baustoffen. Das DREIHAUS-Konzept umfasst ein skalierbares Gebäudekonzept für dreigeschossige Mehrfamilienhäuser, die Heidelberg Materials mit speziell entwickelten Materialien ausstattet.

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Das maschinelle Einblasverfahren ermöglicht eine fugenlose und gleichmäßige Verfüllung der Dämmung, selbst in schwer zugänglichen Bereichen. © Kematherm Halberstadt GmbH

Mineralwolle-Einblasdämmung reduziert Wärmeverluste

Ein DDR-Wohnblock der 1970er Jahre ist in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) zu einem modernes Effizienzhaus aufgewertet worden. Ziel der Sanierungsarbeiten war es, den KfW-55-Standard zu erreichen – eine Anforderung, die sonst vor allem für Neubauten gilt. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Einblasdämmung aus Mineralwolle von Ursa Deutschland.

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Erstes zementfreies Betonrohr © next.beton

Zementfreier Beton für eine nachhaltige Abwasserinfrastruktur

Die herkömmliche Betonrohrproduktion basiert auf Zement, dessen Herstellung mit hohen CO₂-Emissionen verbunden ist. Durch den Einsatz eines mineralischen Bindemittels aus industriellen Nebenprodukten werden Primärrohstoffe geschont und bis zu 70 % weniger CO₂ freigesetzt. Zudem sind die Rohre vollständig recyclingfähig. Neben der verbesserten Umweltbilanz zeichnet sich das neue Material durch hohe chemische Beständigkeit aus. Da […]

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Das um 1908 erbaute Königlich Preußische Lehrerinnenseminar am Koblenzer Rheinufer wird bis Mitte 2025 in neuen Wohnraum umgebaut. © Ganzhorn Kommunikation/ganzhorn-kommunikation.de

200 Kubikmeter Thermobeton stabilisieren historische Kappendecken

Mit 200 Kubikmetern Liapor-Thermobeton sind die historischen Kappendecken des Königlich Preußischen Lehrerinnenseminars in Koblenz neu verfüllt worden. Die zementgebundene Blähtonschüttung bietet die erforderliche Stabilität für den Aufbau der Zwischenwände, die Wohnraum in dem zum Weltkulturerbe zählenden Baudenkmal schaffen.

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Beton mit (links) und ohne Pyrokohle: Ein Teil Pyrokohle reduziert drei Teile CO₂ des Gesamtprodukts. © Fraunhofer IBP

Modulare, ganzheitliche und zirkulare Gebäudesanierung

Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Baubranche präsentiert das Fraunhofer IBP auf der BAU 2025. Am Stand der Fraunhofer-Allianz Bau (Halle C2, Stand 528) stellt das Institut Produkte und Systemlösungen im Rahmen der Sonderschau „ZukunftsMissionBau – bezahlbar.nachhaltig.sicher“ vor.

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Mithilfe mechanischer Verfahrenstechniken wie dem Zick-Zack-Sichter werden die Materialien zerkleinert und sortiert. © Prof. Dr. Axel Wellendorf / TH Köln

TH Köln entwickelt modulare Bauteile aus recycelten Materialien

Wiederverwendbare, modulare Bauteile aus recycelten mineralischen Reststoffen und Bauabfällen entwickelt die TH Köln im Projekt „ÖMoBau“. Ziel ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen und den Ressourcenverbrauch in der Baubranche zu reduzieren. Auf dem Lehr- und Forschungszentrum :metabolon soll mit den neuen Materialien ein Musterhaus gebaut werden.

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Quelle: EIPOS Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH

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